Spurenwechsler erkunden die Donaumetropole Wien
von Jörg Schwarz, Berlin den 24.05.2026
Ein wenig wundern wir uns schon über die Preise, als wir bereits Monate vor unserer Reise ein Zimmer in Wien buchen wollen. So teuer haben wir die Hauptstadt Österreichs nun wirklich nicht vermutet… Hotelpreise weit über dem europäischen Durchschnitt, teurer als Paris und Rom! Soll es wirklich Wien sein, fragen wir uns nun…? Wir sind jedenfalls einigermaßen baff als wir uns – eher zufällig aber entschlossen – mit der Reiseoption Wien befassen. Einen Flug bekommen wir noch verhältnismäßig günstig, doch selbst am Rande der Metropole werden Preise für Unterkünfte aufgeboten, die uns schlicht von den Socken hauen. Wir schauen nun noch ein letztes Mal bei Airbnb rein, bevor wir das Reiseziel endgültig anpassen... Und siehe da: Nach aufwändiger und langwieriger Suche geht uns letztendlich doch noch eine schöne Bleibe für fünf Nächte über Himmelfahrt ins Netz: Auch sie ist keineswegs günstig, aber im Vergleich noch akzeptabel und sie liegt optimal, ganz in der Nähe des Stadtrings, der die Innere Stadt umschließt und unser bevorzugtes Ziel sein soll…
Zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass die Stadt an diesem Wochenende ziemlich voll sein wird, dass die hohen Kosten – die schon unter normalen Umständen einem gehobenen europäischen Niveau entsprechen – vor allem durch den Eurovision Song Contest (kurz: ESC) verursacht sind, der ausgerechnet 2026 und just an diesem Wochenende in Wien stattfinden muss... Natürlich ist das mal wieder an uns vorbei gegangen! Die Stadt jedenfalls ist gerammelt voll mit schrill gekleideten Menschen, die dem ESC tatsächlich etwas abgewinnen können und extra deshalb hier anreisen… Wir denken - inzwischen ganz und gar von der wienerischen Mundart angetan: „Hätt ma des g’ahnt, hätt ma scho weit vor der Stod zum Granteln ang’fangen…“



Wohnen im ruhigen Weißgerberviertel
Wir nehmen den CAT-Train (City Airport Train), der uns in kürzester Zeit direkt und ohne weiteren Halt vom östlich der Stadt gelegenen Flughafen Schwechat in den östlichen Stadtteil Landstraße bringt. Unsere angemietete – wie sich herausstellt – sehr schöne und bestens ausgestattete Dachgeschosswohnung mit herrlicher Terrasse, hell und viel Raum – liegt ganz in der Nähe des Radetzky-Platzes im „Hundertwasser-Areal“ des Weißgerberviertels, das sich in einer langgezogenen Kurve an den Donaukanal schmiegt und optimal nord-östlich der Inneren Stadt angesiedelt ist. Insgesamt ist das Viertel ein wenig spektakulärer Wohnkiez mit allerdings wundervoller Ruhe und Gelassenheit, einem Rückzugshort von der ansonsten überbordenden und touristischen Stadt – wir werden selbigen noch zu schätzen wissen und auf das Viertel zurückkommen…
Darüber hinaus bietet das Weißgerberviertel zwei anschauliche Beispiele für das Wirken Friedensreich Hundertwassers, dessen verspielte Architektur man hier zunächst an einem riesigen bewohnten Wohnhaus der Stadt – leider nur von außen – sowie innerhalb des Kunst Hauses Wien - nun auch von innen - bewundern kann. Das Kunst Haus Wien ist ein von Hundertwasser selbst gestaltetes Museum, das die weltweit einzige ständige Ausstellung seiner Werke zeigt, die weit über sein architektonisches Erbe hinausgehen, das wir von Beispielen in Uelzen (Bahnhof) oder Darmstadt bereits schätzen… An seinem nördlichen Ende, fast schon dem Stadtring zugeneigt, findet sich am Donaukanal eine erwähnenswert nette Strandbar, die bei besserem Wetter eine entspannte und chillige Location am Wasser darstellt, die mich sogleich ein wenig an Hamburg und das HSV-Maskottchen Hermann erinnert: Die Bar heißt übrigens Herrmanns…




Ja, das Wetter: Leider die zweite, ein wenig leidvolle Erkenntnis für uns in Wien dieser Tage: Die Eisheiligen existieren ganz offensichtlich auch hier in Österreich und vermiesen uns durch allzu kühle und feuchte Tage leider den erhofften frühlingshaften Aufenthalt in der Stadt… „A gschackertes Wetter" höre ich einen waschechten Wiener im Lokal neben sagen und denke bei mir: "Bascht!"
Glanz und Gloria der alten Kaiserstadt - Prunk wohin das Auge schaut
Wir halten uns nicht lange auf und machen uns direkt zu einem Sightseeing in der Donaumetropole auf - an den ersten Tagen immerhin scheint die Sonne gelegentlich durch... Über den sehr zu empfehlenden Radetzkyplatz in unserem eigenen Kiez, laufen wir zum Stadtring hin, stehen – wie alle Tage jetzt – an der wohl längsten Rotphase einer Ampel in einer europäischen Metropole für Fußgänger und laufen noch etwas orientierungslos durch die mit großen und imposanten Bürgerhäusern und Palais geleckt daherkommenden Straßenzüge der Inneren Stadt, deren wundervolle klassizistischen Häuserzeilen uns sogleich den Charakter dieser Stadt zeigen: Pompös, glorios und reich kommt sie daher, die Schöne, fast schon ein wenig zu üppig aufgetragen, "aufgmatscherlt" wie der Wiener sagt, "a Wahnsinn!". Wien jedenfalls ist einer kaiserlich-königlichen Stadt würdig, die sie ja eine lange Zeit ihrer Existenz als Hauptstadt des Habsburgerreichs als Heiliges Römisches Reich, später k. u. k. Doppelmonarchie war: Kaiserliches Österreich und königliches Ungarn. Das monarchische Vielvölkerreich, dessen Zentrum Wien seiner Zeit war, erstreckte sich über weite Teile Mitteleuropas und umfasste neben den heutigen Republiken Österreich und Ungarn auch die heutigen Staaten Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Teile von Polen, der Ukraine, Rumäniens und Italiens. Das Imperium fand sein Ende zum Ende des Ersten Weltkriegs, mit der Ersten Republik Österreichs, die der Monarchie für kurze Zeit den Garaus machte. Schmuckvolle Bürgerhäuser, Stadtvillen und Palais sehen wir daher beinahe überall, verzierte Hauseingänge und verspielte Fassaden, Denkmäler und Brunnen, Flaniermeilen und pompöse Gartenanlagen - Wien empfängt uns mit kaiserlicher Würde und beeindruckender Grazie.


Entlang der Prachtstraßen im Kern der Inneren Stadt – wir schlendern durch das sie umgebende Gassengeflecht der heute ziemlich konsumorientierten Kärntner Straße und dem Graben –, besuchen die beeindruckende, in mehreren Architekturepochen gewachsene Domkirche St. Stephan zu Wien, deren Turmglocke Pummerien aus hunderten Kanonenkugeln der Türken (nach der Belagerung Wiens) gegossen wurde. Heute findet zu Füßen ihres reichen, zumeist gotisch geschmückten Mauerwerks ein kunsthandwerklicher Markt statt, es wimmelt von Menschen, geführten Gruppen und dem Stimmengewirr diverser internationaler Sprachen. Wir suchen immer wieder die ruhigeren Seitenstraßen und versteckten Gassen des Petersplatzes auf, durchstreifen historische Straßenzüge mit Namen wie Blutgasse – hier ließen der Legende nach einst hunderte Templer ihr Leben –, Wollzeile/ Essiggasse mit dem berühmten Figlmüller – rühmt sich des besten Wiener Schnitzels der Stadt – oder Domgasse - mit dem Mozarthaus... Wir besuchen den Franziskaner Platz mit der gleichnamigen Kirche und dem berühmten Kleinen Café, dem wohl kleinsten Kaffeehaus Wiens in dem wir allerdings auch keinen Platz mehr finden, so klein und wohl eher so berühmt scheint es zu sein…
Keine Sorge, wir werden jetzt nicht anfangen und alle in unzähligen Reiseführern beschworenen "must-sees" an Straßen, Palais oder historisch bedeutsamen Orten aufzählen. Nur so viel sei gesagt, dass wir über den Fleischmarkt und die pittoreske Griechengasse – wir lassen "koane Schliafgaßl aus", sagt der Wiener – irgendwann begeistert im Bermudadreick landen, in dem einst das jüdische Leben florierte ehe es ausgerottet und - heute - einem veritablen Ausgehviertel - weichen musste, in dem sich - dem Alkohol fröhnend - sicher der ein oder andere Besucher "verlieren" wird... Eine Judengasse, ein entsprechendes Museum und wenige Reminiszenzen erinnern an die Zeit, in welcher der Antisemitismus sicher stets virulent vorhanden, aber noch nicht final entfesselt war. Da tickt Österreich ganz offenbar genau wie Deutschland...



Ein erstes Wiener Schnitzel mit der in Wien so typischen, heute ziemlich traurigen Kartoffelbeilage, ein erstes Fiakergulasch mit Serviettenknödel – beides eher unspektakulär - nehmen wir in der wenigstens gemütlichen Alt-Wiener Gaststätte Beim Czaak zu uns, wo wir auch zugleich ein erstes Mal so richtig herzlich "angegrantelt" werden: Ob das Haus auch ein Pilsener im Angebot hat, weil ich es auf der Karte nicht sehe, frage ich höflich - und ernte ein keckes wie arrogantes Augenzwinkern: „Do gibt’s kaa Püsn und des is eh guat so! Gstatterlbett, des braucht eh kaana!“ Sie verdreht die Augen und empfiehlt sich. Sehr gern trinken wir dann - nachdem eine Weile des Strafens für dumme Fragen vergangen ist - ein tschechisches Helles, „weil des a Gschmackl hat!“, sagt sie und hat recht! Natürlich verstehen wir uns prächtig - ich mag diesen derben Wiener Charme, erst recht in dieser schönen wienerischen Mundart - in welche ich mich gleich verliebe... Wir sind jedenfalls in Wien und der Kultur des Ur-Schmähs ganz gut angekommen...!
Schließlich ziehen wir noch ein wenig um die Häuser heute Abend, landen im wirklich schönen Zwölf-Apostelkeller, einem gemütlichen Gewölbekeller mit urigem Heurigencharakter, trinken Grünen Veltiner sowie Blaufränkischen und schwelgen – wahrlich eingenommen vom ergreifenden Klang der direkt vor unserer Nase tanzenden Violine und dem Akkordeon – in der Erinnerung an alte, Schwarz-Weiß-Hans Moser-Streifen… Doch, so kitschig sich das auch anhören mag: Uns gefällt’s hier gerade richtig gut und wir sind schnell in den Vibes des alten, lauschigen Stadtheurigen eingetaucht, dessen Atmosphäre uns heute einfängt und einnimmt, als die Wiener Gesellschaft plötzlich mit den Musikern trällert und singt und die Stimmung beim herzergreifenden Singsang plötzlich heimelnde Vibes verströmt... Toll! Irgendwann, "nach dem dritten Glaserl Gstachenen ...", denke ich, "... bin i jetzt aa richtig dämmrisch..." Ab nach Hause also!



Kunst, Kultur und noch mehr schöne Dinge
Wir genießen die Stadt, in deren Innerem Ring wir am nächsten Tag zunächst all den architektonischen Sehenswürdigkeiten und kunsthistorischen Schönheiten entlang der Ringstraße nachstellen, die zudem mit reicher europäischer Geschichte und Kultur gesegnet sind... Wo sonst erlebt man das in solcher Dichte? Bedenkt man all die Zerstörungen, die der Zweite Weltkrieg auch hier in Wien angerichtet hat, wundert man sich über das heutige Stadtbild, das vor Historie strotzt... Die Wahrheit ist: Vieles hier war verwüstet und wurde wieder aufgebaut...
Ob nun die Hofburg, am schönen Michaelerplatz, das Stadtschloss der berühmten Sissi und ihres Franzl, dessen schiere Größe mal wieder jedes Gerechtigkeitsempfinden arg strapaziert, weil man sich unwillkürlich fragt, was um Himmels willen eine Herrscherfamilie mit so vielen Räumen und diesem ganzen Pomp überhaupt anfangen konnte - warum müssen einige immer unverhältnismäßig mehr haben, als andere? -, Museen und Kunstsammlungen, wie das Kunst- und Naturhistorische Museum, das imposante Museumsquartier mit seiner atmosphärisch sehr wohlgelungenen architektonischen Mischung aus Alt (das Areal der ehemaligen Stallungen der Hofburg) und Neu (u.a. die Kunsthalle Wien) oder die berühmte Wiener Staatsoper, deren hervorragender Ruf vielleicht gerade noch vom Ruf des ebenfalls berühmten und nachgefragten Burgtheaters übertroffen wird: Sie alle sind nicht nur imposante Erscheiningen im Bild der Stadt, sie sind nicht nur optisch eine Bereicherung für das Auge, sondern sie bergen auch in ihrem Inneren allerhöchste kulturelle Weltklasse!
Impressionen von den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt... Wien, Österreich (Foto Jörg Schwarz) - zum Vergrößern anklicken!
Wir passieren das Österreichische Parlamentsgebäude mit der Statue der Schutzgötting Athene davor, die hier aufgrund ihrer Attribute der Vernunft und Weisheit steht und der wir bei ihrer Mission viel Glück wünschen (das politische Wien kann das ja ggw. auch ganz gut gebrauchen...), laufen in den beeindruckenden Rosengarten des Volksgartens hinein und bewundern hier nicht die erste atemberaubend angelegte Grünanlage der ehemaligen Kaiserstadt, ehe uns endgültig der Schlag der Erkenntnis trifft und uns ein Licht aufgeht: Wir blicken auf Absperrgitter und einen Schilderwald, hören seit geraumer Zeit Musik und Lautsprecher-verstärktes Gekreische einer grölenden Menge und erspähen vor dem schönen Wiener Rathaus nun unübersehbar die Vorgeplänkel-Events des Eurovision Song Contests und seines public viewing-Bereichs...
Wie Schuppen fällt es uns jetzt von den Augen: Die unverhältnismäßig hohen Preise bei den Hotels, all die komisch geschminkten Leute in der City, die Schlangen vor den Kaffeehäusern, motivierende Werbeplakate mit internationalem Wettkampfcharakter der Wiener Sparkasse und überhaupt die überfüllte Stadt: Der ESC ist schuld! Ausgerechnet in dieser Woche des Jahres 2026 sind die Österreicher Gastgeber dieses schrägen Musikevents, dem wir noch nie etwas abgewinnen konnten und das in unserer Gunst, auch hier in Wien, nicht gerade gestiegen ist...




Das kulinarische Wien und die Kaffeehäuser der Stadt
Was tut man so in Wien, wenn man nicht die Stadt bewundert...? Wir suchen zunächst nach den angeblich schönsten Kaffeehäusern Wiens bzw. laufen an denen aufgrund ihrer Vielzahl sowieso irgendwann vorbei: Café Prückel am Stubentor, Café Sacher hinter der Staatsoper oder das Café Diglas in der Wollzeile, um nur einige zu nennen. Leider verfliegt der angebliche Charme und so besondere Charakter dieser sonst sicher sehr atmosphärischen Etablissements schon vor der Eingangstüre, denn wir kommen heuer gar nicht erst da rein, da während aller Tage lange Schlangen auf Einlass warten... Lässt sich der Berliner natürlich so nicht bieten - ist eh viel zu voll und ein Blick durch die Scheiben zeigt uns: Viele "Hühner auf der Stange..." "Nee, sag icke", dann ma janz Berliner:"So nich! Da kriegste mich nich mal mit zehn Pferden rinn! Lass mal stecken.“
Ohnehin plagt uns mehr das Interesse an der herzhaften Wiener Kulinarik und die ist lecker und spannend: Wir erwähnten ja bereits das traditionell aus Kalbsfleisch gemachte Wiener Schnitzel, auch das Gulasch hatten wir schon - beides ohnehin frühe Importe aus Italien und Ungarn/Tschechien. Heute soll es nun ein Tafelspitz sein: Im ebenfalls altehrwürdigen Schwarzen Kameel, der Laden birst, hauptsächlich draußen vor der Tür, bereits aus allen Nähten als wir ankommen. Doch dieses Mal haben wir Glück, dass wir im Inneren noch eine Tischkante erhaschen. Der Tafelspitz wird uns hier mit Apfelkren - einer sagenhaften Apfel-Meerrettich-Kombination -, Schnittlauchsauce, gerösteten Kartoffelraspeln und ein paar Möhrenspalten serviert und wir nehmen noch eine Käseplatte an Bord... Wir schmelzen dahin, Tafelspitz und Kren sind hervorragend hier und auch die Spezialität des Hauses ist ein zarter Hauch von Glück: Atemberaubende Aufstriche werden - nach alten Rezepten - kunstvoll auf kleine, mundgerechte Schwarzbrot-Scheiben gestrichen und bunt garniert. Man isst sie meistens direkt im Stehen an der Bar bei einem Glas Wein oder Sekt. Leider konnte der Riesling nicht überzeugen und ganz satt war ich auch nicht. Also gönne ich mir unterwegs noch an einer der zahlreichen im Stadtbild verteilten Würstel-Buden das, was der Mann vor mir bestellt: „A Eitrige mit an Bugl und an Krokodü“ - also ein Käsewürstchen im Brötchen mit Essiggurke...



Naschmarkt und Spittelberg - wo der Jugendstil Trumpf ist
Einer Empfehlung folgend, laufen wir einen Tag drauf tief hinein in den Bezirk Josefstadt, westlich des Inneren Stadtbereichs, und suchen auf der Burggasse die Gastwirtschaft Schilling: "Keine Berühmtheit, aber typisch Wien" heißt es von einem Freund. Unser Weg führt uns allerdings zunächst kreuz und quer durch den schönsten Jugendstil... Wir steigen an der U-Bahn-Station Kettenbrückengasse aus - selbst ein Beispiel dieser verspielten, leichten Architektur - und sind von nun an begeistert über einige wirklich wunderschöne Beispiele des Wiener Jugendstils höchster

Güte. Wir schlendern den schönen aber teuren Naschmarkt ab, der uns das Wasser bereits im Munde zusammenlaufen lässt, angesichts der Vielfalt und Güte der hiesigen auch exotischen Delikatessen, schießen ein paar Fotos und genießen den Augenblick, denn heute scheint sogar mal die Sonne durch ... Erneut stehen wir vor einem viel zu vollen historischen Kaffeehaus mit dem Ambiente des 19. Jahrhunderts - dem Café Sperl -, machen einen Bogen um dessen obligatorische Menschenschlange und streben - noch gar nicht hungrig genug, um uns schon der angestrebten Gastwirtschaft Schilling zu stellen - einem ersten Sacher-Torten - Versuch entgegen. Hierbei geht es schließlich nicht darum, irgendeinen Hunger zu stillen, sondern um einen puren Genussmoment...
Wir finden - nach einigem Flanieren rund um die Mariahilfer Straße, einem deutlich günstigeren und weniger exklusiven Einkaufskiez als in der Kärntner Gasse der Inneren Stadt, in einer schönen Seitengasse gelegen, genau den richtigen Laden für uns, auch wenn wir gar nicht danach gesucht haben: Das Café Kafka! Keine Ahnung, ob das hier jetzt als Kaffeehaus firmiert, es könnte jedenfalls - so gemütlich und unprätenziös wie es daherkommt, auch irgendwo in Berlin stehen, denn nicht so sehr der historische Name und das Alter zählen hier, sondern eben das Flair des Cafés! Und davon gibt es hier reichlich, wir fühlen uns wohl und genießen guten Kaffee - in Wien eher als Mokka bezeichnet bzw. Schwarzer (Espresso) oder Brauner (Espresso mit Milch), Verlängerter (Mokka mit Wasser gestreckt) oder Melange (wie der Capuccino), allerdings geht das alles auch mit Sahne, also "Schlagobers", wie der Wiener sagt - und probieren ein Stück Sacher-Torte, die uns zart schokoladig im Mund zu zerschmelzen scheint und immer wieder diese fruchtigen Marille-Noten durchschmecken läßt... Nun ja, ich mag ja lieber Mamas Eierlikör-Torte oder den klassischen deutschen Käsekuchen, aber „die Sachertorte is gor net so schlächt,“ wie der Wiener sagt... "Des kann ma so scho lassen, eh!"
Impressionen von unserem Spaziergang durch Weiden, Mariahilf, Laimgrube bis Spittelberg... Wien, Österreich (Fotos Jörg Schwarz) - zum Vergrößern anklicken!
Es ist hellichter Tag als wir anschließend durch die Gassen des Spittelbergs laufen, an dem heuer - aufgrund eines Feiertags - tagsüber "tote Hose" angesagt ist... Das Areal gehört zu den Ausgeh- und Vergnügungsmeilen der Stadt Wien, wir sehen die Gaststätten, Heurigen und Kneipen und können uns das wahrlich nett vorstellen, wenn das am Abend hier belebt und geöffnet ist, in den weitgehend autofreien Nebengassen... Uns zieht es jetzt noch zu einem Abstecher in das Museumsquartier - einem der größten Museumskomplexe der Welt und als Museumsprojekt inzwischen erfolgreiche 25 Jahre alt (eröffnet 2001): In den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen verschmelzen die aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebäudekomplexe mit moderner Architektur - beispielsweise mir dem Leopold Museum mit Exponaten von Schiele, Klimt und Kokoschka sowie das wie ein leicht abgerundeter Klotz hineingestellte MUMOK, das Museum Moderner Kunst - zu einem beachtlichen Kulturraum, das auch durch viel Raum und Space seinen Reiz gewinnt... Wir sehen zahlreiche Menschen auf den überdimensionierten Plastikliegen und Sitzgelegenheiten, in den Cafés und Speiselokalen, die allesamt von den Wienern wie den Gästen gut angenommen zu sein scheinen und hier tatsächlich - anders als ggw. am Spittelberg - geöffnet sind...
Wir spüren jetzt unseren aufkommenden Hunger: Jetzt endlich geht es zum empfohlenen Gasthaus Schilling in die Burggasse zurück und zu klassischen österreichischen Eiernockerln und gerösteten Knödeln, jeweils mit frischem Blattsalat... Während Magda von zu viel Ei um die Nockerln herum jetzt nicht sonderlich begeistert ist, schmecken mir meine gerösteten Knödel wirklich gut und das Bier rinnt die Kehle - nach so viel Stadtvisite - mit Sehnsucht und Innbrunst zum Magen hinunter... Aber würde ich ein solches Knödelgeröstetes in Berlin nochmal bestellen, wenn ich es dort irgendwo auf der Speisekarte hätte? "Wohl eher net!"



Der große Regen und das Kunsthistorische Museum von Wien
Dann stehen wir zwei Tage lang im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön im Regen... Erst sprüht es einen ganzen Tag lang unangenehm unter den Schirm und Brillenträgern wird nichts geschenkt, dann strömt es den gesamten Tag so stark vom Himmel, dass der Schirm sehr schnell keine Rettung mehr ist, auch weil es fies kalt und ekelig windig ist... Da ist selbst so eine Stadt wie Wien nur noch halb so schön zu erkunden... Und dennoch gilt zugleich: Wohl dem, der an diesen Tagen in Wien weilt, denn natürlich laden jetzt erst recht die Kaffeehäuser und wohl noch attraktiver, all die kunsthistorischen Orte und weiteren Museen und Kulturereignisse der Stadt zum Verweilen im Inneren ein - wenigstens dann, wenn man nicht das public-viewing während des ESC auf seiner Agenda hatte, das buchstäblich ebenfalls ins Wasser fällt und das für Österreich - wie übrigens auch für Deutschland - ja auch nicht gerade große Erfolge zu vermelden hat. Österreich wird Vorletzter, Deutschland steht am Ende immerhin - Zwinker! - einen Platz davor... „Des passt ja zu der Sudderei draußen, ka Wunder!“ sagt der Wiener...
Wir haben also die Qual der Wahl und entscheiden uns zwischen Albertina, Leopold Museum und Secession letztlich für das atemberaubende Kunsthistorische Museum, das nicht nur seiner eigenen Gestaltung nach bereits Weltklasse darstellt, sondern auch unfassbare Kunstschätze wie die beeindruckende ständige Gemäldesammlung - vor allem mit der weltweit größten Sammlung von Bildern Pieter Brueghels des Älteren -, die wundervoll inszenierte Ägyptische Sammlung oder die unfassbar schönen Objekte der kaiserlich-königlichen Schatzkammer (vor allem aus der Prager Burg ) beinhaltet... Auch wenn das Haus an diesem Tag natürlich zum Bersten gefüllt ist: Es ist so groß, es ist so weitläufig und so schön zugleich, dass sich das Schlechtwettergemüt in dieser prachtvollen Umgebung schnell aufhellt und erstrahlt...

Ein paar Impressionen aus dem Kunsthistorischen Museum zu Wien... Wien, Österreich (Fotos Jörg Schwarz) - zum Vergrößern anklicken!
Am Radetzkyplatz – das normale Wien am Rande der Innenstadt
Nach dem stundenlangen Indoor-Walking und angesichts des weiter strömenden Regens da draußen, zieht es uns zurück in unseren Kiez. Man kann

auch nicht den ganzen Tag Kaffee trinken und unsere Beine, Hüften, Rücken sehnen sich nach all den "bewegten" Tagen und heutigen Stunden - bis heute haben wir alles zu Fuß erledigt - nach etwas Rückzug auf die Couch. Wohl dem, der eine schöne Wohnung gemietet hat in der man sich wohlfühlen und entspannen kann und die zudem in einem wirklich netten Kiez liegt, der letztlich alle Annehmlichkeiten in kürzester Distanz zu bieten hat, die man an solchen verregneten Tagen zum Überleben braucht. Nach einer Pause in der Horizontalen nämlich, meldet sich ja doch irgendwann der Magen zurück und uns gelüstet nach einem weiteren Experiment der Österreichischen Küche. Seit Tagen schon haben wir eine Location auf dem Schirm, die nur einen Sprung weit am nahegelegenen Radezkyplatz liegt und die uns mit Reh und Hirsch zu locken trachtet: Ihr Name ist schlicht "Wild"!
Wir waren schon zuvor begeistert, wenn wir hier am Abend unser Absacker-Bierchen zu uns nehmen und von den Leuten hier herausragend freundlich, kommunikativ und extrem wohlwollend begrüßt werden. Das große Ecklokal ist großzügig, hell und ein gleichwohl typisches Wiener Gasthaus, das zudem mit einem wundervollen Biergarten aufwartet, der heute allerdings im kalten Grau links liegen bleibt. Wir werden wiedererkannt und freunden uns mit den zahlreichen Obern, die sich nun freundlich um unser Wohl kümmern, recht schnell an: Wir erhalten genau die richtigen Empfehlungen für unseren Geschmack, genießen ein schmackhaftes Puntigamer Helles - "a klass’sches Grazer Pantherer, so a richtig mildes Bier fürs Lagerfeia ohne an großn Hopfnbitta“ und ein fruchtiges Zwickel - das zwar naturtrüb und spritzig daherkommt, aber letztlich auch ein Helles ist, wie wir am Abend noch lernen - und speisen, nun nicht zum letzten Mal, vorzüglichen "Faschierten (also gehackten) Hirschbraten mit Erdapfelpürree und Salatbeilage", "Maibockragout in Wacholder-Rotweinsauce mit Preiselbeeren und Knödeln" oder "Geschmorte Schweinsbackerl in Paprikasauce mit Kräuter Fusilli" von höchster Güte und angemessenem Preis! Die können zudem nicht nur "Wild", sondern auch die typischen österreichischen Dessert-Klassiker, wie beispielsweise einen verzückenden "Apfel-Birnen-Strudel" ganz selbstverständlich mit Schlagobers (also Sahnehaube): „Wie kann ma an Apfelstrudel bittschön ohne Schlagobers mampfn? Wie soll des gehn?“



Für uns wird das Gaststüberl "Wild" - auch nachdem sich nun das Wetter für die zwei weiteren Tage bessert und wir wieder viel in der Stadt unterwegs sind - zur allabendlichen Routine und atmosphärischen Heimat im Kiez. Das gilt aber genauso für zwei weitere Entdeckungen unserer Tage hier im Weißgerberviertel: Abwechselnd frühstücken wir hervorragend und bei gutem Mokka oder Cortado im szenigen Café Menta, das für uns schon frühzeitig jedes berühmtere Kaffeehaus in der Stadt mit seiner Shakshuka oder seiner Grünwiese (Frittata von 2 Eiern, Spinat, Tomate, Fetakäse in der Pfanne) vergessen lässt, oder im herzallerliebsten Imbiss Radetzky, einem Mini-Imbiss mit gerade einmal drei kleinen Tischchen und Verkaufstresen, in dem es doch tatsächlich - weit außerhalb Polens - die besten Polnischen Piroggen gibt, die wir seit langem irgendwo gegessen haben... Was für ein Zufall, liegt doch auch dieser kleine Laden gleich beim Radetzkyplatz und wird von zwei "Wiener Urgesteinen" betrieben, obwohl sie längt in Rente sind, wie er sagt... Sie ist Polin, er Ukrainer; sie sind inzwischen 40 Jahre in Wien und er "grantelt" besser als jeder "echte" Wiener: Egal was man wie sagt, man wird zurechtgewiesen und es grantelt bis die Balken biegen: „Lecker? Wos sui des sei „lecker“, is des a deutsches Wuat? "Vorzüglich" hoaßt des im Deutschen, oda "her-vor-ra-gend", aber doch net "lecker"...! Natürlich stellt er sich auf Strecke als der vielleicht herzenswärmste und liebenswerteste Grantler heraus, den Wien zu bieten hat und wir schließen in Windeseile eine nette Bande...
Wer also auf diese wirklich ganz vorzüglichen Piroggen steht - beispielsweise - herzhaft - mit Entenfleisch oder Sauerkraut-Waldpilze-Mischung bzw. - süß - mit Heidelbeeren oder Himbeeren mit Topfen -, der kann hier nicht vorbei laufen, denn die sind Weltklasse! Die beiden Betreiber verwenden herausragend gute, für diverse Sorten jeweils unterschiedliche Teigsorten und machen hier noch alles von Hand, sie pflücken sogar die Heidelbeeren selbst, sagen sie - und das schmeckt man! Am Radetzkyplatz jedenfalls finden wir unsere "Wiener Welt" dieser Tage, die neben diesen allesamt herausragend guten Läden zudem über eine Apotheke, kleine Supermärkte und allerlei andere Läden des täglichen Gebrauchs sowie eine gute Bahnanbindung in alle Richtungen Wiens verfügt. Sucht Euch also bestenfalls hier in der Nähe eine Bleibe, denn auch zur Donauseite hin - beispielsweise zum Wiener Prater, den wir aufgrund des schlechten Wetters gar nicht erst aufsuchen an diesen Tagen - ist man gut angeschlossen...



Schloss Belvedere und die Karlskirche - Es muss nicht gleich Schönbrunn sein!
Nachdem das Wetter nun wieder mitspielt, beschließen wir an unserem letzten ganzen Tag in Wien eines der zahlreichen Schlösser und Palais bzw. vielmehr deren großzügig angelegten Schlossgärten und Parkanlagen zu besuchen: Ein Ausflug zum weit außerhalb gelegenen Schloss Schönbrunn, jenem überbordend großen Palastareal samt Paktanlage und Tiergarten der Kaiserin Sissi - eigentlich ja Elisabeth -, das wir vermutlich alle aus den Sissi-Filmen zur Weihnachtszeit noch in Erinnerung haben, erscheint uns für heute zu überdimensioniert - und wir wollen uns ja auch nicht schon wieder aufregen. Auch wollen wir noch zum Denkmal zu Ehren der Soldaten der Sowjetarmee und entschließen uns also dazu, dieser Tage erstmals mit der Linie 0 vom Radetzkyplatz aus mit der Straßenbahn/Tram an das andere Ende des Bezirks Landstraße zu fahren, um zunächst dem Schloss Belvedere einen Besuch abzustatten... Es gehörte einst Prinz Eugen von Savoyen, jenem Feldherrn, der die Türken in der Schlacht bei Zenta endgültig besiegte (1697) und zum Dank eben dieses Grundstück nahe des Zentrums erhielt...
Auch hier könnte man Kunst - allen voran die Gemäldesammlung - inhallieren bis man umfällt... Das Schloss, das zweigeteilt auf einem langgezogenen Parkareal mit kunstvollen Gartenanlagen, Skulpturen, Brunnen und Wasserfontänen reich geschmückt ist, besteht u.a. aus einem Oberen Palast und einem Unteren Palast, in welchen jeweils erneut herausragende Kunstwerke zu bestaunen wären - so u.a. der so berühmte "Kuss" von Klimt, ein Bild also, das seinem Rang nach inzwischen ja fast ein Wahrzeichen Wiens geworden ist... Wir begnügen uns heute aber damit, den wundervollen Park von oben nach unten abzulaufen, haben einen schönen Weitblick auf die Stadt und landen irgendwann, das Schwarzenberg-Palais passierend, am "Russischen Denkmal" zu Ehren der Sowjetschen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs, die Wien am 13. April 1945 befreit hatten. Für uns ein imposantes Mahnmal gegen den Krieg, welches im heutigen Europa seine Botschaft gerade an die Russische Armee richtet, die in der demokratischen Ukraine einen unrühmlichen und verurteilenswerten Krieg führt. Ein Farb-Banner in den Farben der ukrainischen Nationalflagge zieht sich heute - weithin sichtbar - hinter dem Ehrenmal an einer Mauer entlang und verweist symbolisch auf Russlands Schuld in dem mit nichts zu rechtfertigenden Krieg mitten in Europa.
Impressionen von der wundervollen Stadt Wien, Österreich (Fotos Jörg Schwarz) - zum Vergrößern anklicken!
Den Abschluss unserer diesmaligen Tour durch die Stadt Wien bildet der Besuch der Karlskirche sowie des gleichnamigen schönen Platzes... Bei jetzt strahlendem Sonnenschein und dann auch gleich sehr angenehmen Temperaturen, relaxen wir hier noch abschließend am Rande der barocken Schönheit, die vor allem mit ihren zwei Reliefsäulen und ihrer schönen großen Kuppel interessante orientalische Elmente enthält...
Fazit Wien
Noch einmal geht es von hier aus zurück an den Radetzkyplatz, ein letztes Mal ins Wild... Dann ist er schon wieder vorbei unser "Städtetraum Wien", in den man sich schon "vergucken" kann... Während der ESC an Österreich in diesem Jahr mit einer herben Niederlage vorüber zieht, während auch das Wetter alles andere als ein "Gewinner" war, erleben wir einen Städtetrip der besten Art. Wir geben ohne langes überlegen für unser langes Wochenende in Wien ESC-unabhängige 12 Punkte: "Wien 12 points!"
Über die Qualität der Stadt, ihrer Kunst- und Kulturszene brauchen wir ja keine Worte zu verlieren, das Stadtbild ist eine Augenweide und die Wiener Gastro-Szene mag preislich ganz schön teuer sein, dafür aber auch interessant und gut. Uns hat vor allem aber auch diese ganz eigene, sehr spezielle Art der Österreicher gefallen, ihr Schmäh, das liebenswerte Granteln in allen Lebenslagen, allen voran ihr herrliches "Wiener Kauderwelsch" - und das meine ich augenzwinkernd, liebe Wiener... Wien ist eine Reise allemal wert:


Wien
Unterkunft
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Speisen
Folgende Erfahrungen wollen wir gern an Euch weitergeben:
Restaurants:
Cafés (in denen man aber auch sehr gut herzhaft essen kann):
Stadtheurige (Wein-/Bierlokale mit Restaurants):
Würstelbuden
Gelateria - Eis
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Allgemeines
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Im September sind Spurenwechsler das erste Mal auf den Kanarischen Inseln und Lanzarote (Spanien)
Bisher haben wir um diese Inselperlen einen großen Bogen gemacht... Nicht weil wir etwas gegen sie hätten, sondern einfach weil andere Ziele noch eher auf unserem Zettel standen... Nun aber wollen wir uns mit der ersten von Ihnen befassen: Lanzarote, die vulkanische...
Lanzarote besticht der Erzählung nach durch eine dramatische, faszinierende Vulkanlandschaft, welche durch das Zusammenspiel tiefschwarzer Lava, ockerfarbener Erde und dem zumeist strahlenden Weiß der traditionellen Architektur einen wirklich spannenden Farbkontrast bildet... Rau, karg und windig soll sie sein, schöne Strände und Landschaftsformationen haben und formidable Unterkünfte...
Spurenwechsler sind gespannt...
Folgt uns auch dann wieder in die Spur! Im September 26!
Natürlich freuen wir uns über Fragen, Kommentare und Rückmeldungen...
