Spuren | WECHSLER und das letzte Fleckchen Regenwald – Taman Negara Nationalpark und Ipoh

 

Bericht Nr. 44

 

Moin Moin aus George Town (Penang)!

Ihr habt richtig gelesen, wir sind zurück auf Null… Hier, in der Weltkulturerbe-Stadt George Town, sind wir vor drei Monaten eingestiegen in den außerordentlich spannenden Kosmos Malaysias, hier wollten wir unsere diesmalige Reise durch den Vielvölkerstaat eigentlich ausklingen lassen. Aber … wir haben uns hier in den chinesischen Storehousegassen und umgeben von Dynamik und Leben spontan entschieden, unserer Tour über die Malaiische Halbinsel  doch noch ein letztes Kapitel folgen zu lassen: Langkawi!

 

Da das Wetter hier an der Westküste wider Erwarten recht gut daherkommt – es sollte ja hier jetzt eher stark regnen, die Sonne scheint aber meist – nehmen wir sie noch mit, die Insel Pulau Langkawi, die größte des Landes und wie man hört noch immer traumhaft schön. Wir werden daher von hier aus – Penang – per Boot übersetzen und mal sehen, wohin der nächste unvorhergesehene Windzug, Flügelschlag oder Wellenschwung uns weiter führen wird... Vieles ist von Langkawi aus denkbar, z.B. Koh Tarutao Nationalpark, Koh Lipe oder Koh Adang (allesamt Südwest-Thailand - Andamanensee)… Vielleicht aber machen wir uns doch noch früher als gedacht nach Kambodscha auf? Wir werden sehen…

 

Heute jedenfalls berichten wir zunächst – vom großartigen George Town aus – über unseren 'Höllenritt' quer über die Halbinsel: Von der Ostküste bei Kuala Besut und den vorgelagerten Perhentian Islands geht es zunächst in den legendären Regenwald-Nationalpark des Taman Negara, bevor es noch einmal durch wundervolle Landschaften und die Cameron Highlands  zurück geht in das so wunderbar normale Ipoh, das wir ja auch schon vor Wochen kennen und schätzen gelernt haben. Es hat auch dieses Mal wieder bezaubert, wie überhaupt das ganze Land hinreissend ist…

 

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Süße, sattmachende Nyonya-Häppchen aus Reis, Sago und Gott weiß was noch alles... George Town, Penang, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

Perhentian Islands: Von glücklichen Tagen an herausragenden Stränden

Wir haben also einen ordentlichen Ritt vor uns - von der Ostküste quer durch das Land zur Westküste... Da ist es gut, dass wir nochmal hier waren, auf den Perhentian Islands, die angesichts des Massenansturms an Besuchern die beste Zeit sicher schon hinter sich haben. Gleichwohl - man muss Umweltbelastungen und Eingriffe auf den Inseln ein wenig ignorieren können - gehören diese Eilande ganz sicher noch immer zu den schönsten in der Region und man kann ein paar wunderbare und erholsame Strandtage hier verbringen... Ganz sicher gehören ihre Strände optisch in die Top-Liga und sie liegen vor der Küste eines ansonsten eben auch sehr besuchenswerten Landes!

 

Wir nehmen also all ihre Schönheiten mit, lassen die trubelige Nachbarinsel - Perhentian Kecil - gänzlich aus und beschränken uns auf Besar, wo man scheinbar inzwischen organisiert hat, den Müll der Touristen regelmäßig von einer Art Müllabfuhr auf dem Wasser entsorgen zu lassen und wo man auch sonst die Insel in ordentlichem Zustand hält. Leider schützt man die eigenen Korallenriffe dagegen so gut wie gar nicht und lässt insbesondere den einheimischen Touristen viel zu viel durchgehen... Wie dem auch sei: Wir liegen ein paar Tage in der Hängematte, lesen unsere letzten Bücher aus und blicken einfach raus auf das aquamarinfarbene Wasser, das früher noch viel mehr Korallen enthielt - und die lebten. Wir baden hier und da, organisieren unsere Fahrt in den Taman Negara Nationalpark und treffen ein paar Entscheidungen bezüglich unserer nächsten Wochen... Mann kann es so aushalten! Wir wünschen den Perhentian Islands vor allem eines: Weniger Touristen und endlich echten Küsten- und Umweltschutz!

 

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Der Blick vom Boot in die Flora Bay, Pulau Perhentian Besar, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Die sicher schönste aller Buchten: Die Teluk Pauh, Pulau Perhentian Besar, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Noch ein tropischer Traum: Pulau Perhentian Besar, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

 

Kuala Tahan und der Sungai Tembeling

Wir fahren also im gut besetzten Bus von Kuala Besut - wir haben noch eine Nacht hier verbracht und uns von unseren netten Bekannten im Lucky Seafood verabschiedet, indem wir nochmal voll zugeschlagen haben - quer durch das Land zum Taman Negara Nationalpark. Eine Plantage nach der anderen voller Ölpalmen zieht an uns vorbei, hier und da sieht man auch mal eine Kautschukplantage, die hier früher noch vermehrt standen... Vom ursprünglichen Regenwald sieht man dagegen nur noch hier und da mal einen Bergrücken voll - vermutich schlecht zu bestellendes Land, um hier auch noch eine Plantage zu errichten... Es macht uns etwas traurig, dass Malaysia seine Regenwaldressourcen so leichtfertig aufgibt und stattdessen dem Ruf des Geldes folgt... Malaysia - mittlerweile hinter Indonesien  (gut 50%) nur noch der zweitgrößte Produzent von Palmöl - hält gleichwohl einen riesigen Marktanteil von gut 30% dieses pflanzlichen Öls an der Weltproduktion, das noch weit mehrheitlich als Nahrungsmittel, aber auch häufig zu industriellen Zwecken verwendet wird. Die Nachfrage nach Palmöl steigt jedenfalls weiter, insbesondere Europa, Indien und China lechzen nach dem Zeugs... Die hiesigen Produzenten des Öls streben daher immer größere (auch illegale) Anbauflächen an und der Staat schaut zu... Wer Malaysia bereist der wird das sehen und feststellen, dass das Potential auf der malaiischen Halbinsel dabei schon fast ausgeschöpft ist - Borneo gerät nun zunehmend ins Visier und auch hier sind der Regenwald und seine Geschöpfe die Leidtragenden ... Besonders perfide finden wir, dass Malaysia - im Gegensatz dazu - nun nicht mehr genug Anbauflächen für Reis zur Verfügung stehen und die Versorgung der Bevölkerung im eigenen Land mit diesem Grundnahrungsmittel nicht im Innern sichergestellt werden kann: Malaysia muss fast 50% seines Reisbedarfs teuer im Ausland decken... Offenbar geht die Rechnung (derzeit) gleichwohl auf - wenigstens für einige... Wir alle aber werden einen hohen Preis für die unwiederbringliche Vernichtung der Regenwälder zahlen...

 

Durch die somit eintönige Landschaft fahren wir Kuala Tahan  entgegen, jenem Ort, von dem aus der übliche Einstieg in den Regenwald des geschützten Areals erfogt. Es dunkelt schon, als wir ankommen und unsere nette Unterkunft am Rande des Ortes mit Blick auf den Nationalpark aufsuchen. Eine freundliche malaiische Familie bietet hier ein paar einfache aber funktionale Zimmer an und informiert uns rührend über alle Optionen im hiesigen Park. Wir packen aus, haben Hunger und machen uns direkt auf den Weg in den Ort, der wirklich klein und übersichtlich ist. Direkt zum Fluss - dem Tembelingfluss - sollen wir gehen, die dortigen Restaurants seinen wirklich klasse, heißt es. Gesagt getan: Vorbei an einer bedrohlich großen Spinne an der Decke in unserer Küche machen wir uns mit Taschenlampe auf den Weg zum Fluss. Es ist jetzt tiefschwarze Nacht und man weiß ja nicht, was jetzt hier so alles rauskommt. Immer mehr Laternen erleuchten nun aber unseren Weg und wir laufen von oben auf den Sungai Tembeling zu. Unten - romantisch beleuchtet - liegen ein paar breite Flöße am Ufer des jetzt im Schwarz der Nacht nahezu unsichtbaren Flusses...

 

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Die Floating-Restaurants am Sungai Tembeling sind schon gut besucht - aber schwindelfrei sollte man sein... Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Der Nebenarm des Tembeling führt mitten hinein in den großen Nationalpark, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Die Floating Restaurants - Schwimmende Restaurants ziehen sich am Ufer des Tembeling entlang, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

 

Wir suchen uns eines der Boote, überwinden die kleine Holzbrücke und sitzen dann auf einem der auf Plastikfässern schwimmenden Restaurants. Sieht man davon ab, dass man sich auf einem der größten Flüsse des Landes befindet - gemeinsam mit seinen zahlreichen aus dem Regenwald kommenden Nebenarmen das größte Flusssystem der Halbinsel und zugleich Grenze des Nationalparks - ist es ein ganz normales Lokal, aber es hat Besonderheiten... Natürlich schwankt es leicht auf dem Wasser, wir sitzen in freier Natur und horchen in den Dschungel hinein, in dem man selten, aber eben doch immer wieder unbekannte Geräusche hört. Nun aber stapfen Menschen mitten durch das Restaurant hindurch um sich auf der Flussseite von den langen Transportbooten abholen zu lassen... Sie setzen von unserem Floating-Restaurant, das demnach auch gleichzeitig Pier ist, zum Nationalpark über. In diesem gibt es auch in der Dunkelheit Führungen und die Nachtwanderung erfreut sich großer Beliebtheit... Wir sehen heute Abend Hunderte, die sich dazu in neongelben Hemdchen in den Wald aufmachen...

 

Bei Tag besehen erweist sich Kuala Tahan als funktionale Bastion kurz vor dem Eintritt in die Wildnis. Unterkünfte satt, Restaurants und die zur Bewältigung der hiesigen Touristenmassen nötige Infrastruktur sind vorhanden. Man hat wunderschöne Blicke auf den Tembelingfluss  von oben, kann auf ihm selbst speisen oder sich auf seinen Gewässern in den Park hineinbringen lassen. Der Wald auf der anderen Seite jedenfalls ist imposant, macht Lust und lässt zugleich ordentlichen Respekt aufkommen: In dem, wenigstens nach Wikipedia, 130 Millionen Jahre alten Urwald (!) - der Taman Negara  ist das älteste Waldgebiet der Welt und hat in diesem Zeitraum keine nennenswerten erdgeschichtliche Veränderungen zu überstehen gehabt - beherbergt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Seit 1938 werden die hiesigen 4.343 km² geschützt, so dass noch heute Asiatische Elefanten, vom aussterben bedrohnte Malaiische Tiger, Leoparden und Wildschweine hier leben. Hunderte von Vögeln, Schmetterlingen oder beliebte Tierchen wie Spinnen, riesige Tausendfüßler und furchterregende Gift- und Würgeschlangen finden sich in dem Areal... Man erblickt von außen ja nur seinen äußersten Rand, aber schon dieser Anblick ist sehr beeindruckend! Was für ein Wald, was für eine grüne Wand...!

 

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Zum Nationalpark geht es nur über den Tembeling Fluss, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Je nach Wasserstand gibt es nasse Füße... Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Der Tembeling kann in der Regenzeit ganz schnell zum reißenden Fluss werden... Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

 

Regenzeit: Selbst die kürzeste Tour im Taman Negara wird zur kalten Dusche…

Natürlich wollten wir ursprünglich ausführlicher und länger in diesem bemerkenswerten Wald laufen und trekken. Wir hatten bereits konkrete Pläne, wollten mit dem Boot fahren, wollten mehrere Tage mit Gruppe und Guide unterwegs sein auf eher abgelegenen Routen... Allein der frühe Regen dieses Jahr hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht... Flüsse können gefährlich anschwillen - eine Brücke ist dem schon zum Opfer gefallen -, der Boden wird schwer morastig und das Wandern im Regen und der ständigen Nässe gehören nicht zu unserem Lieblingsprogramm... Wir entscheiden uns daher für die einfache halbtägige Wanderung auf den Bukit Teresek (gerade einmal 344 m hoch), die wir vermutlich mit vielen anderen laufen werden, wollen den Canopywalk, einen spektakulären Baumwipfelpfad mitnehmen und uns einfach mal in diesem fantastischen Areal bewegt haben... Noch vor dem großen Regen, der meist am späten Nachmittag beginnt, hoffen wir zurück zu sein.

 

Wir marschieren nach dem Frühstück los und sind guter Dinge: Die Sonne scheint, es ist furchtbar heiß, aber im schattigen Wald kann man es gut aushalten. Ein wenig ärgern wir uns über die mäßig organisierte Nationalparkverwaltung, die es nicht schafft, trotz überschaubaren Andrangs lange Warteschlangen an den Ticketcountern zu vermeiden. Zahlreiche Daten und Informationen werden - nachdem wir selbst bereits ein Formular ausgefüllt hatten - erneut handschriftlich (!) übertragen und es dauert einfach ewig... Gern hätten wir schon am Vortag alles erledigt - Pustekuchen! Dann aber machen wir uns auf den Weg und laufen zunächst einige Kilometer auf Holzstegen, die man zum Schutz des Waldes - und wohl auch ein wenig der Touristen zuliebe - hier angelegt hat... Es geht rauf und runter, vorbei an ersten großen Urwaldbäumen und vor allem an zahlreichen Lianen und Schlingpflanzen, die uns nachhaltig auffallen - Tarzan hätte seine Freude an diesem Wald gehabt...

 

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Was wie eine grüne Wand beginnt ist letztlich ein Teppich aus Regenwald, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Unser Aufstieg zum Bukit Teresek verläuft zunächst bis zum Canopy Walk auf Stegen aus Holz, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Pausenlos passieren wir fantastische Urwaldriesen, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

 

Schon in der Warteschlange des Ticketcounters war ich klitschenass, jetzt, da es mühsam hohe Stufen den Berg hinaufgeht, läuft mir die Suppe überall herab. Ich habe Mühe die Augen bzw. die Brille frei zu halten und habe zum Glück ein Schweißhandtuch parat, in das ich sekündlich Ströme von Schweiß entsorge... Gleichwohl gelingt es diesen Regenwald zu genießen, der wirklich wundervolle Bäume, üppiges Grün und in der Höhe voneinander unterscheidbare Wachstumszonen aufweist - ein Charakteristikum der Regenwälder. Ich halte Ausschau nach Gibbons oder Vögeln, suche vergeblich ein Wildschwein oder einen Tapir - aber natürlich ist es viel zu busy hier, als dass sich diese scheuen Geschöpfe hier noch zeigen. Dafür begeistern die zahlreichen, auch namentlich ausgewiesenen Bäume, diese Giganten des Waldes, echte Regenwaldriesen. Immer wieder sehen wir imponierende Wurzeln, stehen wir vor Bäumen, die uns zu Miniaturgestalten degradieren und der Blick nach oben lässt das Herz jubeln. Es geht dermaßen hoch hinaus - Wahnsinn!

 

Irgendwann erreichen wir den Canopywalk-Einstieg. Von hier aus klettert man auf eine Plattform und läuft auf Hängebrückenähnlichen Seilkonstruktionen in den obersten Etagen des Waldes durch selbigen hindurch. Uns bleibt allerdings kurz der Atem weg: Hunderte warten hier... Ganze Gruppen vor allem Einheimischer - alle in denselben Shirts irgendwelcher organisiserter Touren - haben sich hier niedergelassen und warten in Partystimmung, bis sie and der Reihe sind... Wir tragen uns in die Liste ein, wollen sehen, wie schnell das geht, geben aber nach gut einer Stunde (!) auf, als wir realisieren, da kommen jetzt noch zweimal so viele vor uns dran... Als Organisationsberater habe ich Gänsehaut. Drei Stunden im Wald zu hocken, nur um da mal irgendwann auf dieses Ding raufzukönnen - nein danke! Natürlich sind wir enttäuscht, das hätten wir schon gern gemacht, aber da muss man halt früher aufstehen... Einfach nur schnell raus aus den Massen, denken wir noch...

 

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So jetzt mal Pause! Erstmal gucken, wo es denn lang geht... Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Gigantische Höhen voller Leben, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Urwaldimpressionen aus der Ameisenperspektive, Taman Negara, Malysia (Foto Jörg Schwarz)

 

Sei's drum: Wir machen uns weiter auf in Richtung Bukit Teresek ... und laufen erstmal in die falsche Richtung, weil unser Plan alles andere als korrekt gezeichnet ist... Da alles Vor- und Nachteile hat, müssen wir zwar einerseits ein ganzes Stück zurück und einen eigentlich schon gewanderten Teil erneut erklimmen - es geht ausschließlich aufwärts. Andererseits aber war offenbar genau das nötig, um doch noch ein wenig Glück zu haben heute: Auch wenn ich doch lieber mal ein paar Gibbonaffen zu sehen gekriegt hätte, freuen wir uns tierisch über die Begegnung mit einer ganzen Gruppe von wilden Makkaken. Sie machen sich gerade über einen Baum her, der offenbar suße Früchte trägt und trollen sich immer wieder bis in unsere Nähe. Da wir an einem steilen Hang stehen, befinden sich die Affen teils mit uns auf Augenhöhe, obwohl sie in den Gipfeln der Bäume klettern... Die stehen halt am Hang deutlich tiefer! Eine schöne Begegnung - abermals!

 

Wir verlassen nun die befestigten Stege und laufen - noch immer literweise Wasser schwitzend - über großes Wurzelwerk und hohe natürliche Stufen auf dem Boden dieses echten Ur - Waldes. Immer wieder kommen von oben bereits Wanderer herab, immer wieder überholen wir rastende Trekker. Wir gelangen zu einer ersten Lichtung, von der aus uns ein erster Weitblick auf das Dach des Nationalparks möglich wird. Im Hintergrund erkennt man gerade noch die geschwungenen aber voll und ganz bewaldeten Hügel und Berge des Parks, sonst verschwindet alles so langsam im diesigen Dunst der nun aufkommenden Wolkenschleier... Wir denken uns nichts dabei, begeben uns in die letzten Meter dieses eigentlich einfachen Hügelchens - treffen unterwegs eine Gruppe von polnischen Frauen mit denen wir uns kurz austauschen - naja, Magda tut es, ich tue so, als würde ich auch was verstehen... Und dann irgendwann, sind wir oben. Wir blicken in die nun wolkenverhangene Nationalparkferne - dort hinten irgendwo sollte man jetzt eigentlich den Gunung Tahan, den mit 2.187 m höchsten Berg dieses Areals zu sehen kriegen - und fühlen erste Tropfen auf uns niederkommen... Ist halt ein Regen-Wald...

 

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So, lass ma gucken: Was wollt ihr denn? Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Dominierende Farbe des Dschungels ist grün... Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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... immer wieder aber stößt man auf die schönsten anderen Farben, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

 

'Das wird schon nicht so schlimm werden', denken wir noch und suchen erstmal ein Plätzchen unter dichtem Laub. Doch es kommt ganz dicke... Wolkenbruchartig beginnt es nun zu schiffen und das ganze 30 Minuten lang. So war es echt nicht absehbar... Ein paar Momente halten wir noch aus, dann realisieren wir, dass es wohl keinen Sinn macht hier abzuwarten, denn auch das dichteste Laub hält das nicht aus. Die Tropfen werden immer dicker und unser Unterschlupf bietet keinen ausreichenden Schutz... Wer weiß, wann das wieder aufhört? Da wir ohnehin schon vom Aufstieg klitschenass sind, wir hier gefühlt an die 30 Grad haben und bestes Schuhwerk, laufen wir einfach los. Es geht ja jetzt abwärts und das geht sicher schnell... Keine zwei Minuten später sind wir durch und durch durchtränkt. Haben wir keine Regenjacken? Doch schon - aber heute nicht dabei... :-) Es ist also wie Duschen während des Wanderns. Anfangs noch bekomme ich meine Brille geschützt, irgendwann ist alles heillos verschmiert, kein einziger trockener Fetzen Stoff mehr am Leib. Ich sehe nur Schlieren...

 

Und das, obwohl jetzt wirklich fiese Viecher im Wald erwachen: Mehrfach sehen wir zu unseren Füßen diese wirklich hochgiftigen großen Hundertfüsser (Skolopender) - doch, die heißen so! Während die nun regelrecht aktiv werden, unsere Wege kreuzen und wir uns über unsere schönen Wanderstiefel im Dreck freuen, kommen uns noch immer zahlreiche Wanderer entgegen, die erst noch hochlaufen wollen - einige, wie könnte es in Asien anders sein, in Flip Flops.... So gesehen, haben wir doch Glück, dass wir den Aufstieg schon hinter uns haben... Wir schießen nun dem Fluss entgegen und erreichen ihn irgendwann - der Regen hat jetzt längst aufgehört und die Sonne scheint intensiv. Was für eine wunderbare Szenerie im Wald: Feuchte Schleier wabern durch die Strahlen der Sonne, die von oben durch das Blätterdach scheinen, der waldige Boden riecht intensiv nach Laub und Erde und die Tropfen in der Natur glitzern im Licht. Dass wir unendlich nass sind, ist jetzt eine Randnotiz der Geschichte und schon nach dem Duschen vergessen...

 

Fazit: Natürlich ist das ein schönes Erlebnis, in diesem alten Wald zu stehen und zu laufen und wir bereuen unseren kurzen Besuch keine Minute. Um dem Gefühl für dieses letzte große Fleckchen Regenwald-Dschungel jedoch näher zu kommen, bedarf es aber wohl doch eines tieferen und intensiveren Eindringens in seine Welt. Bei diesem Wetter haben wir darauf verzichtet, das nächste Mal geht es auf einen Mehrtagestrip - so viel seht fest!

 

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Ein seltener Blick in die Weite des geschützten Areals, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Wir sind kurz vor dem Ziel, dem Bukit Teresek, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Erst dachten wir ja, das hier sei das Ende der Schlange... Denkste! Canopywalk, Taman Negara, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

 

Ipoh: Zurück im kulinarischen Himmelreich – Happy Dim Sum und Black Pepper

Als es auch am nächsten Morgen in Strömen regnet, steigen wir in einen Bus und fahren in Richtung Ipoh, wo wir noch einmal ein paar Tage verbringen wollen - es hat uns hier einfach zu gut gefallen. Es geht von Taman Negara  aus weiter quer durch das Hochland der Malaiischen Halbinsel  und führt uns zurück nach Tanah Rata, in den Cameron Highlands. Wir müssen hier umsteigen, bleiben aber auch hier eine Nacht, um die Reisestrapazen zu minimieren... Auf dem Weg in die Cameron Highlands, wo wir nocheinmal durch bezaubernde Teeplantagen kommen und an hässlichen Gewächshäusern aus Plastik vorbeifahren, erleben wir auf einer insgesamt selten befahrenen Straße ein großes Areal wunderschönen Regenwalds, das schon lange nicht mehr der Nationalpark sein kann... Schöner als diese letzten ungeschützten Reste des Urwalds, der sich hier in atemberaubend zerklüfteter Landschaft zeigt und in dem wir sogar abermals Affen und große Vögel sehen können (Tucane?), war uns zuvor noch kein Regenwaldstück in Malaysia erschienen... Hoffentlich lässt man ihn stehen!

 

Unsere ereignislose Nacht in Tanah Rata  geht vorüber und wir sitzen erneut im Bus. Vorbei an schöner Karstfelsenlandschaft - allerdings auch von Zementfabriken hier und da landschaftszersetzend ausgeschlachtet - kommen wir nach gut 2 Stunden in einer unserer Lieblingsstädte Malaysias an. Nicht weil hier Sehenswürdigkeiten besser und schöner sind als anderswo, gefällt es uns in Ipoh besonders, sondern weil die Stadt so wunderbar normal herüberkommt. Sie ist unprätenziös malaiisch, deshalb nicht in Massen erstickt, hat gleichwohl viel zu bieten (Höhlentempel, Altstadt, Nachtmärkte etc.) und vor allem ein paar der besten Restaurants des Landes...

 

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Noch einmal geht es durch die Cameron Highlands mit ihren wundervollen Teeplantagen, Cameron Highlands, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)
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Die schönsten Regenwaldgebiete jenseits des Nationalparks Taman Negara sehen wir zwischen Kuala Tahan und den Cameron Highlands, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

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Ipoh heißt uns gleich mal mit neuen - in der Zeit unserer zweimonatigen Abwesenheit entstandenen - Streetart-Bildern der Künstlergruppe von Eric Lai willkommen... Ipoh, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)

 

Wir verbringen eine Woche hier, fühlen uns in unserem alten Hotel sauwohl und schlendern dezent die Gassen von Alt- und Neustadt ab. Vor allem aber holen wir uns morgens und abends unsere Portion Extase ab, wenn wir zum Frühstück dieses wirklich aussergewöhnlich gute Dim Sum-Restaurant Foh San besuchen, mit seinen im Bambuskorb unter Wasserdampf gegarten Teigtaschen nach kantonesischer Art (Shrimps, Schweinefleisch, geräucherte Ente und unterschiedlichste Kräuter mit scharf-würziger Chilisoße werden hier kombiniert) oder abends dieses unfassbar gute Black Pepper Beef, den gegrillten Tintenfisch  oder Beef in Ginger and Onion im Ipoh Restaurant  zu uns nehmen... Nach zwei Tagen bereits haben wir zudem eine herzliche und schon heute vermisste Beziehung zu den Leuten aufgebaut, werden wir freudestrahlend begrüßt und können wir uns nicht vorstellen, andere Restaurants diesen zwei hier vorzuziehen. Meist sind wir weit und breit die einzigen europäischen Gäste hier... Wir kommen jeden Tag wieder und sind wirklich schwer begeistert. Die Chinesische Küche hier in Malaysia (die Chinesische Küche in China  kennen wir ja noch nicht) ist zu unserer Lieblingsküche aufgestiegen... Extase pur!

 

Wir bummeln erneut über den Sonntagsflohmarkt, entdecken neue Bilder des Streetartkünstlers Eric Lai  und seiner Gruppe, die just in den zwei Monaten entstanden sind, als wir nicht hier waren... Wir laufen Little India  und Chinatown ab, naschen all die Kleinigkeiten, die man gar nicht alle hervorheben kann, besuchen den Nachtmarkt bei unserem Hotel und erleben eine Stadt, die jetzt noch weniger Gäste aus dem Ausland sieht, als schon damals... Nur einmal wird es nochmal voll, als in Ipoh am Wochenende die gesamte Sportelite des Landes hier nationale Wettkämpfe abhält - jedes Jahr findet dieser Wettbewerb in einer anderen Region statt, diesesmal eben hier. Erst wundern wir uns über all die Trainingsanzüge, dann erklärt uns ein Taxifahrer stolz, was es damit in Ipoh  jetzt auf sich hat. Aha! Sportler aus ganz Malaysia... Die Woche jedenfalls war wunderbar, es sind diese Möglichkeiten des slow travel, das Leben auf Reisen intensiv zu kosten und inne zu halten. Inne zu halten für das Glück die vollkommen selbstbestimmte und freie Zeit bewußt zu spüren und wahrzunehmen, die wir uns gerade schenken... Auch Langeweile gehört dazu und die kann wundervoll sein...

 

Neue Fotoimpressionen aus Ipoh, Malaysia (Fotos Jörg Schwarz)


Empfehlungen

 

Unterkunft

 

Kuala Tahan

  • Wir waren sehr zufrieden im am Rande des Ortes gelegenen Delimah Guesthouse, Jalan Teresek, Tel. +60 19-996 5263. Von einer netten Familie geführtes Guesthouse mit schönem Blick auf den Park und der Möglichkeit sich ein gutes Frühstück zubereiten zu lassen. Zudem haben wir hier gute Informationen erhalten... Preis-Leistungsverhältnis ist hier top!

Tanah Rata (Cameron Highlands)

Wir verweisen auf unsere damaligen Ausführungen...

 

Ipoh

Wir verweisen auf unsere damaligen Ausführungen...

 

 

Speisen

 

Kuala Tahan

  • In Kuala Tahan gibt es eine Reihe von Floating-Restaurants am Sungai Tempeling,  die sich in der Qualität - soweit wir das beurteilen können - nicht sonderlich viel nehmen. Man kann die Qualität der Speisen hier nicht mit anderen hochklassigen Destinationen vergleichen. Auf jeden Fall sind die Bedingungen auf dem Tembelingfluss  natürlich außergewöhnlich und daher diese Boote zu empfehlen...

 

Tanah Rata (Cameron Highlands)

Wir verweisen auf unsere damaligen Ausführungen...

 

Ipoh

Wir verweisen auf unsere damaligen Ausführungen...

 

 

Allgemeines

 

Kuala Tahan

  • Der Taman Negara NP kann ohne Guide besucht werden, solange man sich an die Treks nahe des Headquarters hält, die weitgehend auf Stelzen und Holztreppen basieren...
  • Ihr benötigt ein Ticket und müsst Euch bei der NP-Verwaltung registrieren lassen, die leider erst um 9:00 Uhr öffnet und damit einen frühen Trek verhindert - es sei denn man reist am Vortag an und besorgt sich sein Permit (1 MR) plus ggf. Fotoerlaubnis (5 MR) und Conopywalkticket (5 MR)...
  • Die diversen Treks, die in diesem Rahmen angeboten werden, machen erstmal einen entspannten Eindruck (nicht viele Höhenmeter, nicht zu lang) sind aber schon aufgrund der unfassbaren Hitze und Luftfeuchtigkeit kräftezehrend... Gleichwohl bieten sie einen guten Einstieg in den Regenwald...
  • weitere Treks über mehrere Tage mit Guide werden von zahlreichen Agenturen vor Ort angeboten - am besten einfach in der Unterkunft fragen... Auch sind kombinierte Boot-Trekking-Touren möglich...
  • Bezüglich des Canopywalk: Es mag vom Tag und dem individuellen Glück/Pech abhängen, wie lange man da wartet, meldet Euch zuerst in der Liste am Aufstieg zum Canopywalk an und tragt Euch dort in die Liste ein... Schaut bei der Gelegenheit, wie viele Personen noch vor Euch sind, denn es trägt sich ggf. eine Person für eine ganze Gruppe von bis zu 30 Personen ein... Es werden dann immer nur wenige Menschen (8 - 10 Personen) gleichzeitig auf den Einstiegsturm gelassen und das kann dauern, bis die nächste Gruppe dran ist... Vielleicht ist es gut frühzeitig vor den geführten Touren dort zu sein, informiert Euch vorher...
  • Angesichts der Erfahungen mit dem Regen, die wir gemacht haben: Es müssen keine Wanderstiefel sein, aber geschlossene Halbschuhe oder Turnschuhe empfehlen wir schon: Die giftigen Hundertfüsser, Schlangen etc. kommen erst in extremen Situationen zu Vorschein, dann aber kann es schnell gefährlich werden... Mit Mosquitos dagegen hatten wir im Wald selbst keine großen Probleme...

Tanah Rata (Cameron Highlands)

Wir verweisen auf unsere damaligen Ausführungen...

 

Ipoh

Wir verweisen auf unsere damaligen Ausführungen...

 

Ausblick

 

Spuren | WECHSLER sind weiter auf Rückzugstour zu ihren Lieblingsorten und reisen von Ipoh  nach Penang. Erneut wollen sie George Town  rocken und sein Weltkulturerbe geniessen. Sie hoffen auf gnädiges Wetter - denn auf Penang  regnet es jetzt normalerweise viel...

 

Es gilt ein paar bisherige Versäumnisse nachzuholen - kultureller und kulinarischer Art - und ein paar unerschlossene Areale zu sichten... Anschließend geht es direkt weiter auf die größte Insel Malaysias, nach Pulau Langkawi. Spurenwechsler  haben sich spontan entschlossen, diese nach wie vor schöne Insel - trotz der anhaltenden Regenzeit - doch noch mitzunehmen. Sie haben ja Regenjacken dabei... Hier werden sie also Neuland betreten, den  ausgedehnten Regenwalddschungel besuchen, mit dem Moped die Landschaft abfahren und einige Sehenswürdigkeiten - wie die Seilbahn auf das Dach des Dschungels - mitnehmen. Natürlich hoffen sie auf ein paar Strandtage...

 

Da die thailändischen Inseln Koh Lipe, Adang  oder Tarutao  nur einen Katzensprung entfernt liegen, sind sie eine Option für die Weiterreise... So oder so wird es nochmal nach Thailand  zurückgehen, bevor dann Kambodscha wartet... Wir sehen Khmer-Tempel  im Dschungel, Schwimmende Dörfer und (endlich) den Mehkongfluss...

 

Bleibt uns treu und folgt uns IN DIE SPUR...

 

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In George Town geht das Leben seinen gewohnt lebendigen Weg... George Town, Penang, Malaysia (Foto Jörg Schwarz)


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