Peru: Caraz, Cordillera Blanca - Trek zur Laguna Parón

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Höhe Ausgangslage: Pueblo Parón:  3.300 m

 

Höhe Ziel: Laguna Parón: 4.200 m

 

Zu überwindende Höhenmeter: ca. 900 m

 

Länge des Treks in km: Ca. 18 km (hin- und zurück) - und ohne die km, die man noch am Parón selbst laufen möchte...

 

Tourendauer: Tagestour - ca. 8 - 9 Stunden (ca. 4 - 5 Stunden rauf, ca. 3 wieder runter - nicht eingerechnet: die Zeit an der Lagune selbst!)

 

Bewertung Schwierigkeitsgrad: mittel schwer bis schwer

 

Terrain: Zum einen feste, aber grobe, mit teils großen Steinen versetzte Strassen, zum anderen querfeldein und steil über ausgetretende grobe Wege mit Steinen, Felsen, etc. Wanderstiefel sind hier dringend angeraten.

 

Besonderheiten: Die Lagune ist ein Traum! Man kann sie aber nicht umrunden, nur teilumrunden... An der nicht begehbaren rechten Flanke ist es sehr gefährlich! Rudimentäres Camping ist möglich!

 

Streckenprofil bzw. -beschreibung: Man sollte sich mit einem Taxi/Collectivo zu einem Einstiegspunkt knapp oberhalb des Pueblos Parón fahren lassen. Von hier aus passiert man die Registrierung/Parkverwaltung (Eintritt!) und läuft durch beeindruckende Steilfelsen von 1000m Höhe im Wechsel Straße und direktere Treks querfeldein hinauf. Es geht entlang der typischen regionalen Vegetation, der Wasserfälle, Flüsse... Irgendwann gelang man zur Lagune, auf die man den besten Blick von oben hat (es gibt einen Mirador, der nochmal steil bergaufführt).

Die unfassbar schöne Laguna Parón, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Die unfassbar schöne Laguna Parón, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)


Peru: Caraz, Cordillera Blanca - Trek zur Laguna Parón

 

Der Trek zur Laguna Parón – auch unabhängig dieses Treks eines der größten und staunenswertesten Highlights in der Cordillera Blanca – gehört zu den ganz großen Erlebnissen in Peru und sollte nicht ausgelassen werden. Es geht zunächst frühmorgens zwischen 6 und 7 Uhr mit dem Collectivo in Caraz los und führt zunächst in den Ort/Pueblo Parón. Der Fahrer setzt einen gut einen Kilometer vor dem Registrierungspunkt und Parkeingang ab, zu dem man sich bereits etwas einlaufen kann. Schon von hier aus beeindrucken die hundert Meter hohen Steilwände, durch die sich der Trek zur Laguna hindurch und entlangwindet und die zu dieser Zeit noch teilweise im Schatten liegen… Auch die Blicke zu den weißen Gletschern hoch oben oder in das Tal hinab sind bereits bei der Anfahrt atemberaubend schön.

 

 

Nach der Registrierung geht der Weg entweder entlang der staubigen und grobsteinigen Straße in Serpentinen zur Lagune hoch oder eben immer wieder in direkter Abkürzung querfeldein und deutlich steiler nach oben. Hier wird der Weg dann tatsächlich zu einem harten Trek, der es durchaus in sich hat und einiges an Übung – vor allem aber Höhenanpassung - voraussetzt. Es geht immerhin auf 4.200 m hoch! Wir folgen immer wieder dem direkten Weg durch üppige Natur, laufen entlang an herrlichen Wasserfällen und sehen und hören den von oben herabschießenden Flusslauf immer wieder. Das eiskalte Wasser kündet bereits von der Lagune und die sie umgebenden Gletscher… Es kann hier kalt werden, gerade wenn der Schweiß vom kalten Wind und in ggf. noch verschatteten Bereichen an der Haut auskühlt… Seid vorbereitet und plant Pausen ein – es ist schon ordentlich steil hier.

 

Man bewegt sich permanent in einem Kessel von hohen beindruckenden Wänden und kommt schließlich abgekämpft nach gut 4 Stunden oben an: Eingerahmt von imposanten Berggiganten, weißen Schneefeldern und alpiner Kulisse, mit bunt blühenden Pflanzen geziert und einem unfassbaren  türkiesblauen Wasser ausgestattet, bleibt einem schon etwas die Spucke weg… Das hiesige Szenario, das von einem noch weiter oben gelegenen Mirador, vom Ufer und entlang eines den See teilweise umrundenden Uferweges aus betrachtet werden kann, ist fantastisch.

 

Plant ruhig zwei Stunden hier oben ein bevor ihr zurücklauft oder habt gleich ein Zelt für die allerdings eiskalte Übernachtung hier oben dabei. Wer einen Tagestrip plant kann von folgendem ausgehen: Etwa 4 - 5 Stunden Aufstieg, 1 – 2 Stunden Aufenthalt für weitere Wege um den See herum, mindestens 3 Stunden Abstieg.

 

Auch Caraz  selbst ist besuchenswert, schon weil von hier aus weitere Sehenswürdigkeiten leicht erkundet werden können.

 

Durch diese Steilfelsen hat man sich erstmal heraufzuarbeiten, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Durch diese Steilfelsen hat man sich erstmal heraufzuarbeiten, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Aber man wird belohnt... Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Aber man wird belohnt... Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)

Blick beim Aufstieg auf den Mirador, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Blick beim Aufstieg auf den Mirador, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Auf allen Seiten schauen beeindruckende Giganten herüber, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Auf allen Seiten schauen beeindruckende Giganten herüber, Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Auch die Wege entlang der Lagune sind atemberaubend... Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Auch die Wege entlang der Lagune sind atemberaubend... Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)

Was für ein Türkies... Caraz. Peru (Foto Jörg Schwarz)
Was für ein Türkies... Caraz. Peru (Foto Jörg Schwarz)
Besonders beeindruckend: Die Pirámide de Garcilaso (5.885 m), Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Besonders beeindruckend: Die Pirámide de Garcilaso (5.885 m), Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Im Hintergrund der Huandoy (6.360 m) Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Im Hintergrund der Huandoy (6.360 m) Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)

Bei der Abwanderung der Lagune... Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Bei der Abwanderung der Lagune... Caraz, Peru (Foto Jörg Schwarz)

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Unser Vorschlag Nr. 4: Trek im Nationalpark Los Nevados, zum Gletscher Santa Isabela,  Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)
Unser Vorschlag Nr. 4: Trek im Nationalpark Los Nevados, zum Gletscher Santa Isabela, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)


Das Ziel: Der Glaciar de Santa Isabela, NP Los Nevados, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)
Das Ziel: Der Glaciar de Santa Isabela, NP Los Nevados, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)


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