Kolumbiens Karibikküste:

Die besten Beach- und Insel-Spots

11 | 15 - Playa Blanca Barú



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Im Grunde ein phantastischer Strand von großer Qualität - wären nur all diese Menschen nicht... Barú, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)


Unsere Bewertungen im Überblick

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Unsere Bewertung im Einzelnen

Was für Strand?! Und was für ein Jammer, dass er so populär ist...

 

Der optische Eindruck

Die Farben strahlen und leuchten in den atemberaubensten Farben, die ein Meeresstrand zu bieten hat: Azurblaues Wasser, weiß-gelber Pulversand und ein grünes Hinterland, das alle optischen Fantasien von einem karibischen Traumstrand erfüllen kann... Die Playa Blanca Barú  hätte wahrlich alles, was bräuchte um uns glücklich zu machen...

 

Aber das Glück ist arg getrübt: Der Strand ist voller Menschen und voll gebaut und voll gestellt mit Liegen, Sonnenschutz-Planen und allerlei Beach-Tand... Es stinkt fürchterlich nach Benzin, denn die Scooter rasen am Strand entlang oder verharren mit qualmendem Motorbetrieb auf der Suche nach lukrativen Geschäften. Laute Musik kommt von der Nachbarbox und das Wasser ist voller Menschen... Gerade kommt der siebte Getränkeverkäufer der letzten 10 Minuten um die Ecke - ach nein, er verkauft Eis! Dröhnend und kreischend fährt jetzt eine große Plastik-Banane mit pubertierenden Jugendlichen am Ufer vorbei...

 

Hilfe, die Playa Blanca  ist leider Opfer ihrer grandiosen Voraussetzungen! Was für ein Jammer!

 



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Die Schönheit des Beaches hat leider zahlreiche Schattenseiten nach sich gezogen... Barú, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)

 

Die Qualität des Strandes

Wie ihr optischer Eindruck nahe legt, zeigt sich uns der Beach zunächst von seiner schönen Seite... Der weiche und weiße Sand ist ein echtes Vergnügen und sich auf ihm zu bewegen eine Wucht. Leider ist der Strand unter menschlichen Annehmlichkeiten aber kaum noch sichtbar, wächst doch ein Heer von Liegen bis an die Wasserkante heran... Das Wasser wirkt zwar farblich noch top und auf den ersten Blick sieht alles schick aus, aber man merkt bereits beim ersten Bad, dass die Massen an Besuchern seiner Wasserqualität nicht gut bekommt... Im Hintergrund schmirgeln Steaks und Fisch auf dem Grill, es zischt und dampft. Hektik ist zu spüren und um uns herum wuselt irgendwer und immer jemand anderes...

 

Wer es mag mit anderen coolen und noch cooleren Leuten am Beach zu sein, laute Musik zu hören und Party zu machen, der findet hier sicher sein Mekka, wer wie wir aber eher den ruhigen und menschenarmen Beachgenuss bevorzugt, der hat Schwierigkeiten es hier überhaupt auszuhalten. Entspannung fällt hier schwer und ein chilliges Plätzchen zu finden ist beinahe unmöglich. Für uns ist unter den Kriterien dieses Blogs nur ein Urteil zu sprechen: Gerade noch "ausreichend" und das nur wegen der Möglichkeiten, die der Beach hätte haben können...

 

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Erst gegen späten Nachmittag hin ziehen sich die Massen langsam zurück... Barú, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)

 

Touristische Frequenz 

Bedarf es also hier noch eines Wortes? Die touristische Frequenz an diesem Spot ist hoch und das noch eher wegen der kolumbianischen Ausflügler aus der Großstadt als durch Touristen aus dem Ausland, auf die dieser Massentouriplatz wohl eher eine abschreckende Wirkung haben dürfte, denn das vermittelt nun wirklich nicht die Vorstellung von Karibik... Wenn überhaupt ist dieser Ort eine Option für die Wochentage! Der optische Reiz und der Ruf dieses sicher schönen Fleckens Erde treibt sie eben her, die Menschen, die das alles hier, was uns stört, so gar nicht zu stören scheint. Alles ist relativ. 

 

Ihr sollt es nur wissen: Stellt Euch auf diese Massen ein und seid gewiss: Es wird voll! Laut! Geruchsintensiv! Und Ruhe gibt es hier eher selten!

 

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Die Umwelteinflüsse und Belastungen der Playa Blanca sind mit bloßem Auge zu betrachten... Barú, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)
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Doch auch hier gilt: Wer nahe der Stadt Strände genießen mag und zwei Anfahrtstunden in Kauf nehmen mag, der kann sich hier freuen... Cartagena, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)

 

Wohnen und Speisen | Erreichbarkeit und Zugang

Gut zwei Stunden außerhalb Cartagenas und auf der Halbinsel südlich der Stadt gelegen, bietet der Beach im Grunde eine gute Ausflugsoption, ohne unangenehm weite Anfahrten... Der Zugang zu diesem Ort ist über gut befahrbare Straßen kein Thema und viele Tourenanbieter haben den Spot in ihrem Programm. Bei einem längeren Aufenthalt in der Stadt Cartagena und dem Wusch nach Abkühlung könnte dieses Ziel tatsächlich Sinn machen - wären da nicht all die "Risiken und Nebenwirkungen"...

 

Da also in der Nähe der Stadt gelegen und jederzeit gut erreichbar, kann auch in diesem Fall auf das zahlreiche Angebot der Kolonialstadt Cartagena zurückgegriffen werden. Allerdings bieten sich bei Bedarf auch zahlreiche Möglichkeiten in dem Stranddorf selbst. Wir sehen - vorwiegend an den Rändern des Strandes - zahlreiche Beachunterkünfte und Cabanas, Zeltplätze und Hängematten... Und vielleicht ist das sogar die Lösung: Wer hier nächtigt und morgens und abends sogar vor oder nach den Tagesbesuchern am Platz ist, der mag von dieser einstigen Schönheit vielleicht sogar ein paar Stunden Nutzen ziehen...

 

Die kulinarische Versorgung jedenfalls ist hier nicht das Thema! Am Strand glüht durchgängig am Tag und im Meterabstand die Grillkohle zahlreicher Beachrestaurants und Stände... Alkoholische Getränke satt und alles was das Herz auch sonst begehrt sind hier zu haben... Eben von allem beinahe viel zu viel... 

 

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Die Playa Blanca ist von Cartagena aus täglich mit zahllosen Bussen erreichbar, Cartagena, Kolumbien (Foto Jörg Schwarz)

 

Fazit

In der Nähe Cartagenas gelegen, wird der Beach mit schönen Fotos und der Aussicht auf einen stadtnahen Trip von zwei Stunden Fahrtdauer an jeder Ecke und in jedem Reisebüro angeboten. Und natürlich greifen die Menschen angesichts dieses schönen Streifens Sand für einen Ausflug gerne zu. Aber die meisten Strandliebhaber werden wohl enttäuscht sein... Dem Karibikfeeling jedenfalls, entspricht das hier - jenseits der Optik - kaum.

 

Auch wenn es immer auf die Erwartungen und Perspektiven ankommt: Dieser Stretch ist definitiv overcrowed und vermutlich verloren... Ein Massenindustriebetrieb, laut, hektisch, umweltzerstörend und in keinster Weise entspannend... So schön kann der Strand gar nicht sein, als dass man das verdrängen könnte... 


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