Unsere praktischen Reisetips zu Kambodscha

Phnom Penh


Unterkunft

 

Wir haben in Phnom Penh  zweifach in der nördlichen Innenstadt unser Lager aufgeschlagen und waren mit der Umgebung wie dem Hotel sehr zufrieden:

  • The Billabong Hotel, Nr. 5 Street 158, Phnom Penh, Tel. +855 23 223 703, +855 92 229 306, www.thebillabonghotel.com, info@thebillabonghotel.com - das Haus ist eine gute Mischung aus Hostel und Hotel, bietet schöne große und ruhige Doppelzimmer mit Balkon, Pool, Bar und Restaurant, aber auch Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbädern... Es richtet sich wohl eher an junges Publikum, die Mitarbeiter/-innen jedenfalls sind sehr jung, das Haus ist gleichwohl ruhig und kein Partydomizil.

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Speisen

 

In Phnom Penh  hat man die Qual der Wahl...

  • Man kann überall sehr gut an Straßenständen und mobilen Garküchenständen essen, einfach die Augen offen halten...
  • gut gegessen haben wir u.a. in unserem Billabong-Hotel (s.o.) - probiert mal das Khmer Curry! Sagenhaft lecker...
  • richtig zufrieden bei typischen Restaurantpreisen für das Hauptgericht von 5 US-$ waren wir im Phka Slaa Khmer Restaurant, Nr. 219, Preah Ang Yukanthor Street (19), Phnom Penh, Tel. +855
    23 990 652 - herausragend gewürzte Gemüse, scharfes Rindfleisch mit Ginger & Onion. Sehr zu empfehlen.
  • ganz hervorragend war auch das chinesische Restaurat Tinat, 70Eo, Street 51 Ecke Street 154, S/K Phsar Thmei 3, Phnom Penh 12312, Tel. +855 10 885 252 - Chinese geht immer! Und hier ist es sogar gut!
  • überraschend hervorragend war das tourstische SnaDai Cafe, direkt gegenüber dem Haupteingang zu der Gedenkstätte Cheoung Ek - Killing Fileds, Tel. +855


 

Allgemeines

  • In der Innenstadt (nördlicher Teil - also weitgehend oberhalb des Königspalastes bis zum Wat Phnom) kann man sich nach unserer Wahrnehmung sicher und ungestört zu Fuß fortbewegen und sich richtig intensiv durch die Gassen und Straßen treiben lassen... Hier finden sich auch eine Reihe von kleinen Tempeln durch die wir mit Vergnügen durchgelaufen sind...
  • ein hervorragendes Tempelerlebnis bietet der nördlich gelegene Wat Phnom, der sowohl optisch viel her macht, als auch von der Stimmung und Athmosphäre her... Richtig interessant ist der am Rande stehende taoistische Tempel, der viele Gläubige anzieht. Es ist ein kleiner Eintritt zu zahlen und im Tempel wird die Bedeckung zu freizügiger Körperteile erwartet...
  • ein must see ist in Phnom Penh natürlich der Königspalast  mit der Silberpagode... Wir waren da gut 2 Stunden drin... Achtet auf die Öffnungszeiten, denn mittags schließen die da! Auch hier erwartet man angemessene Bekleidung, freie Schuldern und Beine bei Frauen sind nicht angesagt... Unsere Lieblingsorte finden sich alle im Areal der Silberpagode: Der Tempel mit dem Fußabdruck Buddhas, der kleine vollständig zugewachsene Phnom Mondap und natürlich die Wandgemälde, soweit sie einigermaßen erhalten oder wiederhergestellt sind...
  • Wer einkaufen oder einfach nur ein bisschen Schauen möchte, der findet sicher was materielles im Psar Thmei, Schmuck und Klamotten sind bei uns hängen geblieben...
  • für den harten und direkten Zugang zu einem der ganz wichtigen Teile der Geschichte Kambodschas - die Zeit der Herrschaft der Roten Khmer - sollten die Gedenkstätten des S 21 - Tuol Sleng Genozid Museum - und die Killing Fields - Choeung Ek - besucht werden...
    • Wir hören, dass hierfür die meisten Hotels/Hostels Touren anbieten, die beide Orte für gut 5 - 7 US-$ anfahren, reiner Transport...
    • Nehmt Euch auf jeden Fall einen Audio-Guide auf deutsch oder englisch, die sind hervorragend aufbereitet und obligatorisch.
    • es kann sein, dass manches in den Gedenkstätten Eure Grenzen überschreitet... Lasst es doch trotzdem zu, man muss sich hier berühren lassen...
  • Das Nationalmuseum  sollte man vielleicht nicht auslassen, wenn man zuvor die Tempelruinen bei Siem Reap  oder anderswo gesehen hat (oder anschließend zu sehen plant)... Man sollte aber gewahr sein, dass das Museum museumspädagogisch und von der Aufbereitung der Sammlung her nur sehr bedingt empfehlenswert ist. Zwar mögen die Audioguides hier und da zu den einzelnen Artefakten Auskunft geben, eine Ordnung in das Gesamtensemble des Museums kann das aber auch nicht bringen...

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Typisches Straßenbild in der Hauptstadt Phnom Penh, Kambodscha (Foto Jörg Schwarz)
Typisches Straßenbild in der Hauptstadt Phnom Penh, Kambodscha (Foto Jörg Schwarz)

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