Unsere praktischen Reisetips zu Kambodscha


Region Takeo & Angkor Borei


Unterkunft

 

Wir haben ja in Takeo  selbst keinen einzigen Hostel-Versuch gemacht, weil wir direkt auf dem Land gebucht hatten – auf Empfehlung… Und genau das wollen wir ebenso halten: Wir empfehlen dringend direkt aufs Land zu ziehen und hier zu landen:

  • Meas Family Homestay, 7 km außerhalb von Takeo, Tel. +855 (0)16 781 415/+855 (0)11 687 554, www.cambodianhomestay.com, mshomestay@gmail.com – wer einen temporären, herzlichen und unvergesslichen Familienanschluss in Kambodscha  sucht, der ist hier absolut richtig! Wir haben sehr schöne und bewegende Momente mit der Familie hier verbracht, die Euch sehr warm empfängt, aufnimmt und integriert. Unser Bungalow hatte einen guten Standard und gute Matratzen, das gesamte Grundstück ist sehr schön und chillig, man hat oft Anschluss auch an andere Gäste und die Küche hier ist außergewöhnlich gut und kambodschanisch… Alles liegt inmitten der schönsten Idylle!

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Speisen

 

Wir haben in der gesamten Woche nur in Meas Homestay  gegessen. Wir haben dort ausgesprochen gut, abwechslungsreich und durch und durch kambodschanisch gegessen…!

 


 

Allgemeines

  • Die Anreise mit dem Zug, die uns empfohlen wurde, kann man machen… Kann man machen, wenn man Zeit und Muße hat, sich darauf einzulassen. Wir fanden die hohen Sitzlehnen zum Fenster etwas störend, waren aber von der Landschaft und der Strecke mehr als angetan… Ob man das unbedingt machen muss? Nein!
  • Takeo selbst ist wenig attraktiv – sofern wir es gesehen haben… Zu besuchen sind aus unserer Sicht:
    • Der durchaus attraktive Markt
    • Die Restaurants am Kanal Richtung Phnom Da/Angkor Borei, dort gibt es hervorragende Langusten und Hummer…
  • Ein Besuchshighlight selbst ist das o.a. Homestay! Man kann hier neben den beschriebenen Fahrradtouren auch anderen Aktivitäten nachgehen: Abhängen, relaxen und chillen, Mitkochen, den Stoff-Weberinnen über die Schulter schauen, den Reisbauern beim Ernten zusehen und sicher vieles mehr – was immer Ihr tut: es wird wahnsinnig authentisch kambodschanisch sein… Uns hat zudem die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen hier sehr beeindruckt!
  • Unbedingt sehenswert ist die Umgebung von Takeo, die atemberaubend ist:
    • Zum einen hat uns die landschaftliche Idylle rund um Meas Homestay (siehe oben) fasziniert… Wir legen nahe mit dem Fahrrad durch die Reisfelder zu fahren (in Meas Homestay gibt man Euch eine selbstgezeichnete Karte und die Fahrräder umsonst an die Hand mit der man gut klar kommt…) und einzutauchen in das wirklich wundervolle Landleben zwischen Reisfeldern, Bauernhäusern und dörflichem Charme…
    • Zum anderen müsst Ihr Euch von Takeo aus (einfach mal die Tuc Tuc-Fahrer fragen, von wo die Boote nach Phnom Da abfahren) mit dem Boot – 30/35 US-$ - für gut 3 bis 4 Stunden über den schnurgeraden Kanal zum Phnom Da-Tempel/Angkor Borei-Tempel und schließlich zum kleinen Museum in der Stadt Angkor Borei fahren lassen und das Schauspiel dieser wahnsinnigen Flusslandschaft genießen…
      • Auch die Tempel sind interessant, vor allem wenn man Angkor Wat und andere Schätzchen des Landes nicht gesehen hat…
      • Wirklich sehenswert ist aber die Seen-/Flusslandschaft in dem Gebiet des mäandernden Bassac-Flusses, das vor allem im Übergang zur Trockenzeit (Dezember) extrem spannend ist… Das liegt vor allem an der Übergangszeit zwischen Wasserhochstand (seenartige Landschaft) und dem Rückgang des Wasserpegels (dann zunehmend mehr Land und Ackerbau) sowie dem Geschehen, das hier während der Bootsfahrt in dieser Zeit zu beobachten ist: Angel-, Netz- und Reusenfischer wechseln sich mit Reisbauern und Gott weiß was für Landwirten oder Nutznießern ab, und wir fragen uns noch heute, was die Menschen auf dem Wasser alles anbauen, wonach sie wohl tauchen und wie sie auf den völlig durchnässten Äckern jemals etwas anbauen können… Zudem haben wir eine ganze Reihe von Vögeln beobachtet…
  • Grenze zu Vietnam: Takeo hat zwei Grenzübergänze in unmittelbarer Nähe… Einen davon kann man mit dem Boot erreichen – er ist der häufiger befahrene und teilweise ziemlich busy, weil er auch direkt von Phnom Penh aus per Boot erreicht werden kann. Den ruhigeren über Tinh Bien – den wir genommen haben – kann man von Takeo  aus günstig mit Taxi oder Tuc Tuc erreichen… Die Fahrt mit dem Tuc Tuc ist günstiger, dauert natürlich etwas länger, ist aber auch sehr angenehm, da die Straße hervorragend ist und man an herrlichen Landschaften vorbeituckert… Am Grenzübergang ging alles extrem reibungslos und freundlich…

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Goldene Reisfelder im Sonnenuntergang, Region Takeo, Kambodscha (Foto Jörg Schwarz)
Goldene Reisfelder im Sonnenuntergang, Region Takeo, Kambodscha (Foto Jörg Schwarz)

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