Unsere praktischen Reisetips zu Kambodscha

Siem Reap und Umland - Die Tempel von Angkor Wat und mehr...


Unterkunft

 

Wir haben etwas ausserhalb des absolten Zentrums von Siem Reap gewohnt, aber so nah, dass wir es in 5 - 10 Minuten zu Fuß erreichen konnten... Die Lage ist perfekt und die umliegende Gegend interessant...

  • Das Angkor Sayana Hotel & Spa  ist sicher keine günstige Backpackerbleibe... Wir wollten es uns in Siem Reap  etwas gemütlicher machen, weil wir wussten, dass uns die Tempeltage ganz schön anstrengen würden und haben ins obere Regal gegriffen und gut 30 € hingelegt (inkl. Frühstück) - allerdings zu hervorragendem Gegenwert! Hier findet ihr das gute und empfehlenswerte Angkor Sayana Hotel & Spa: Corner River Road & Samdech Tep Vong Street, Wat Bo Village, Sala Kamroeuk Commune, 17259 Siem Reap, Tel. +855 63 963 488. Das Personal übertreibt es mit dem Service fast etwas, das Spa ist zu teuer, aber in den Zimmern mit Balkon haben wir eine angenehme Zeit gehabt...

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Speisen

 

Neben den sehr einfachen Restaurants um die Wat Bo Road  herum, die alle eine solide Khmerküche auf den Tisch gebracht haben - wir wohnten ja östlich des Flusses - können wir folgende Restaurants empfehlen, die nie voll oder überlaufen waren:

  • Das Butterfly Garden Restaurant, Street 25, Tel. +855 17 957 161  ist ebenfalls ein Projekt für benachteiligte Jugendliche. Teile der Einnahmen fließen an die NGO und die Mitarbeiter/-innen (über das Gehalt hinaus)... Nebenbei werden die Mitarbeiter/-innen ausgebildet. Die Küche hier ist ausgezeichnet, wirklich richtig gut - versucht mal die Curries, die Sauer-Suppen und auch die Sommerrollen sind ausgezeichnet... Leider schien uns die Stimmung in dem Laden zwischen den Mitarbeiter/-innen nicht zu stimmen...
  • Das Marum Restaurant (TREE), Tel. +855 17 363 284, www.marum-restaurant.org  wollen wir einerseits empfehlen, weil ja jedes Haus eine zweite Chance verdient hat, zum anderen weil hier offenbar eine gute soziale Arbeit geleistet wird... Wir waren von der Küche jetzt nicht hingerissen, aber es geht sicher an anderen Tagen auch besser...


 

Allgemeines

  • Ein gutes und seriöses SPA - gute Khmer- und Ölmassagen - ist das Lotus Dream SPA, 515, Shinta Mani Street, Krong Siem Reap, gleich auf der anderen Flusseite unseres Hotels (s.o.), Tel. +855 17 556 043 - aber aufpassen: Gleich nebenan schickt sich die eher barbusige Konkurrenz an... Der Unterschied ist aber auf den ersten Blick zu erkennen!
  • sucht ihr einen guten, seriösen und wirklich freundlichen Fahrer (komfortables und funktionstüchtiges Tuc Tuc) , dann wendet Euch an Chart!  Er steht meist gegenüber dem Angkor Sayana-Hotel & SPA und wartet auf Kundschaft, ist aber auch hier erreichbar: Tel. +855 12 311 832, chart.angkor@gmail.com - einen besseren und umsichtigeren Fahrer könnt ihr nicht bekommen...!
  • Für die Organisation des Besuchs der Tempel:
    • Ihr müsst Euch zwischen Tickets für 1 Tag, 3 Tage oder 1 Woche entscheiden - relativ betrachtet sind die Tickets für 1 Woche am günstigsten... Das 3-Tages-Ticket kostet 62,- US-$ und kann über 7 Tage genutzt werden. Das sollte es schon sein...
    • den Ticketkauf empfehlen wir entspannt am Vortag, dazu müsst ihr ein ganzes Stück aus der Stadt rausfahren... Es werden personalisierte Tickets mit Foto ausgegeben, die jeden Morgen und an jedem Tempeleingang kontrolliert werden...
    • Folgende Tempel empfehlen wir auf jeden Fall - quasi Pflichtprogramm: Angkor Wat, Bayon (Angkor Thom), Banteay Srei, Preah Khan, Ta Prohm, Banteay Kdei. Auch die Terrassen im Angkor Thom waren sehenswert...
    • Versorgt Euch ausreichend mit Wasser, denn man verliert es auch sehr schnell... Chart (unser Tuc Tuc-Fahrer hat für unseren Wassernachschub gesorgt!). Essen kann man eigentlich an jeder Station, das wissen alle Tuc Tuc-Fahrer ohnehin besser...
    • Habt in den ganz frühen Morgenstunden in den Wäldern unbedingt ein langes Hemd oder nen Pullover mit - es kann dann im Fahrtwind erstaunlich kalt sein...
    • Angkor Wat
      • wir halten den Sonnenaufgang (manche brechen schon um 4:30 Uhr auf) für etwas überschätzt - klar es ist irgendwann ein schönes rotes Licht, aber es ist auf dem Gelände auch voll bis unter das Dach...
      • darüber hinaus ist zu der Zeit nur der südöstliche Bereich des Tempels hell erleuchtet, die Bereiche auf die man zuläuft und die man zuerst fotografieren möchte, bleiben verschattet... Wir empfehlen daher - für besseres Licht und zum Entgehen der Massen - nähert Euch dem Tempel frühmorgens vom Osten und Süden her, stellt Euch rechtzeitig in die Schlange zum Aufgang zu den zentralen Türmen an (öffnet um 7:00 Uhr) und erledigt das vor den Massen... Kommt lieber zu ner anderen Zeit nochmal her (dann klappen auch die Fotos auf der Westseite besser...)
      • richtig schön sind die Galerien der Südseite...
      • natürlich ist der Angkor Wat ne Sensation!
    • Bayon
      • sicher ist dieser Tempel einer der schönsten, wegen der zahlreichen viergesichtigen Tempeldächer...
      • aber auch sonst ist dieser Tempel wegen wundervoller Galerien (sehr schön an den Außenmauern des Haupteingangs (Ostseite) sehenswert - leider wissen das auch viele...
      • Wir waren hier so gegen 14:30 Uhr am Ende unseres ersten Tages - viele halten ja gar nicht so lange durch... - und es war dann zwar gut besucht, aber nicht zu voll... Das Licht ist dann natürlich für Fotos nicht optimal...
      • besonders sehenswert sind die Einfahrttore des umliegenden Angkor Thom-Komplexes, vor allem der südliche... Auch die Khmerbrücken mit Naga und unzähligen Figuren, die selbige tragen sind sehr sehenswert...
      • Der Bayon ist ein Highlight und sollte Zeit kosten...!
    • Banteay Kdei
      • der kleine aber feine Tempel lohnt einen Besuch unbedingt - wir haben ihn direkt nach Angkor Wat  als zweiten früh am Morgen besucht und haben ihn fast für uns allein gehabt...
      • Ein Schmuckstückchen...
    • Ta Prohm
      • bekannt geworden vor allem durch den Lara Croft-Film ist er heute einer der überlaufensten Tempel des Areals - freileich aber auch sehr schön.
      • unser Kalkül, den Tempel als dritten am frühen Morgen zu besuchen, ging nicht auf - zahlreiche große Gruppen haben es uns ganz schön schwer gemacht...
      • Vielleicht macht es Sinn hier ganz früh (statt Sonnenaufgang Angkor Wat) oder sehr spät aufzuwarten, wenn alle anderen an anderen Tempeln in den Sonnenuntergang blicken...!? Wir würden es beim nächsten Mal so versuchen...
      • leider sind zahlreiche Fotomotive durch Holzplanken und Handgriffe verstellt, eingezäunt oder bereits so zerstört, dass sie nicht mehr so schön sind... Meist - aber was sage ich: IMMER! steht irgendwer davor...
      • gute Alternativen sind die Tempel Ta Som, Preah Khan oder die entfernteren Beng Mealea und Preah Khan Kompong Svay.
    • Preah Khan
      • wir haben diesen Tempel am zweiten Tag am Morgen (10:00 Uhr) besucht und hatten nicht allzu viel Konkurrenz...  Vor allem blieben die großen Tourgruppen aus.
      • ein fantastischer Tempelkomplex mit zahlreichen Verzierungen und Detals und man hat dennoch das Gefühl, dass der Tempel gerade erst entdeckt wurde...
      • wir sind von Norden gekommen und einmal bis zum Südausgang durchgelaufen, vor allem das zentrale Heiligtum hat wunderschöne Außenwände in der ersten Einfassung West... Wir sind dann außen herum gegangen - in Richtung Westtor (ebenfalls wundervoll) - und von dort dann Richtung Osttor und Haupteingang raus. Auf diese Weise hat man die schönsten Gebäudeteile auf der West-Ost-Achse dann nochmal zum Schluss (vor allem die Halle der Tänzerinnen ist traumhaft schön, auch gibt es herrliche Wurzelmotive)
    • Banteay Srei
      • unser Favorit von allen Tempeln ist dieser hier...
      • schon die sehr frühe Anfahrt am Morgen und über Land hierher (gut eine Stunde Fahrt) ist wahnsinnig spannend...
      • der Tempel selbst erscheint uns in seiner kompakten Architektur und Ordnung sowie in seinen kunthandwerlichen Verzierungen am filigransten und best erhalten zu sein...
      • Dazu kommt im frühen roten Morgenlicht eine nahezu bezaubernde Rotfärbung, auch weil das Gestein selbst eine rötliche Farbe enthält...
      • auch wenn hier zu diesem Zeitpunkt schon eine chinesische Gruppe aufwartete, kann man den Massen noch entgehen und hat eine wunderbare Atmosphäre...
      • auch das umliegende Gelände ist sehenswert, man kann einen kleinen Rundgang laufen und kommt an die Landschaft heran, es gibt eine kleine wissenschaftliche Ausstellung, die wirklich interssant ist...
      • Ein magischer Tempel!
      • wir haben an diesen Ausflug noch den Aufstieg auf den Kbal Spean angeschlossen...

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Immer wieder steinerne Gesichter auf Tempeldächern... Bei Siem Reap, Kambodscha (Foto Jörg Schwarz)
Immer wieder steinerne Gesichter auf Tempeldächern... Bei Siem Reap, Kambodscha (Foto Jörg Schwarz)

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