Unsere praktischen Reisetips zu PERU


Arequipa und die Colca-Region

 

Unterkunft

 

Arequipa

Wie schon in Puno sind wir auch in Arequipa zunächst im

  • Guesthouse/Hostel Marlons’s House, Plaza Campo Redondo 100, San Lazaro, Campo Redondo, Arequipa 054, Tel. 054-285936 abgestiegen … und sind vollauf begeistert. Ein wirklich großzügiges freundliches und gut besuchtes Hostel mit der Möglichkeit der Küchennutzung, gutem WLAN, einer riesigen Dachterrasse und einem perfekten Standort in San Lazaro. Das Haus liegt an einem verkehrsberuhigten ruhigen Platz und nur wenige Blocks von der Plaza entfernt. Wenn man nun noch den günstigen Preis berücksichtigt und die netten Leute sind wir vollauf zufrieden. Auch das Frühstück sollte noch erwähnt werden: Jeden Morgen gibts Eier, Früchte, Säfte, Kartoffelpuffer, Brötchen, Schinken, Käse und Gemüse...

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Chivay

Endlich mal ist eine Lonely Planet-Empfehlung wieder uneingeschränkt weiterzuempfehlen: Das wirklich sehr gute

  • Hostal La Pascana, Siglo XX 106, Tel. 054-531001, quasi direkt an der Ecke zur Plaza, hat uns zweimal überzeugt. Wir sind hier zweimal unangemeldet aufgetaucht und haben jeweils noch Zimmer erhalten, die funktional und praktisch und zugleich ganz schön waren – vor allem die gemalten Bilder im gesamten Haus zeugen von Qualität und Stil. Die Betten waren gut und es ist grundsätzlich recht ruhig im Haus, leider schallt es gelegentlich von der Plaza herüber. Aber die meisten weiblichen Mitarbeiter/-innen sind sehr freundlich, die männliche Nacht- und Frühschicht kann das Niveau leider so gar nicht halten…

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Cabanaconde

Auch hier haben wir auf den großen Weltmarktführer in Sachen Reisehandbuch zurückgegriffen und sind auch hier recht zufrieden. Das

  • Pachamama, San Pedro 209, Tel. 95-9316322, www.pachamamahome.com, wird von fast allen Busgesellschaften direkt angesteuert und es scheint persönliche Deals mit den Fahrern zu geben. Diese Wahl hat einen guten Standard, die Zimmer sind in Ordnung, die Betten auch. Im Restaurant waren wir mittags weder geschmacklich zufrieden, noch preislich. Abends sind wir dann ausgewichen… Auch scheint man sich in Sachen Freundlichkeit nicht mehr anstrengen zu müssen – alles in allem aber eine gute Wahl!

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Speisen

 

Arequipa

Wir können und wollen in Arequipa derzeit nur eine Option wirklich empfehlen, die preisgünstig, vegetarisch, kreativ und schmackhaft ist:

  • Das vegetarische Restaurant Omphalos Yoga Café, Calle Bolivar 107, Cercado/Arequipa, Tel. +51 993 719 720, www.omphalos-yoga-cafe.com. Was für ein fantastischer Koch hier zu Werke geht… Wer mich kennt weiß: Ich bin weder Vegetarier noch präferiere ich solche Lokale, hier aber war ich jetzt täglich mehr als begeistert und habe mein Fleisch nicht vermisst… Wunderbare Menüs mit Vorspeisen, Suppen, tollen und kreativen Hauptgerichten und Dessert, dazu wundervoller Kuchen extra… Noch jetzt schmecke ich die Spaghetti mit Basilikumpesto im Geiste oder erinnere ich mich an das Zucchinigeschnetzelte auf Naturreis… Dazu brilliert das Omphalos mit unprätentiösem aber hervorragendem Service.
  • Wer Abwechslung braucht und authentische indische Küche schätzt: Im India, Calle Bolivar 502, Cercado, Tel. +51 958095318, indiancuisinearequipa@gmail.com kocht ein Inder, der es versteht exzellente Curries, Vindaloos oder andere indische Kostbarkeiten zuzubereiten...
  • Hervorragenden Kaffee (der espresso ist vorzüglich...) und gute Torten und Kuchen (der Zitronencremekuchen ist klasse!) findet Ihr im besten Café der Stadt: Capriccio, Calle San Francisco 135, Cercado, Tel. 054-221982

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Allgemeines

 

Bus Cusco – Arequipa

Leider verkehren alle besseren Busgesellschaften auf dieser Strecke nachts. Wir würden aufgrund unserer Erfahrungen mit der Tagesfahrt rückblickend auch eine Nachtfahrt empfehlen. Mit gutem Gewissen jedenfalls können wir die am Tag fahrenden Gesellschaften nicht empfehlen.

 

Arequipa

Zu den Highlights in Arequipa gehört neben der

  • Plaza de Armas und ihren umstehenden Gebäuden (insbesondere der Kathedrale) ganz sicher das
  • Monasterio de Santa Catalina, Calle Santa Catharina 301 . Dieses herausragende Klosterstädtchen sollte auf den Besuchsplänen ganz oben stehen. Das innen angesiedelte Café ist klasse und der Zitronenkuchen eine Sensation…
  • Darüber hinaus gefiel uns vor allem die Iglesia de la Compañia mit der angeschlossenen Kapelle de San Ignatio de Loyola, in welcher unfassbar schöne und bunte, intensive und überbordende historische Wandmalereien mit Motiven aus dem Amazonasdschungel auf Besucher warten. Hier ist ein Eintrittsgeld von 5 Sol zu leisten.
  • Aber auch sonst sollte man sich durch die Gassen treiben lassen, die neueren Galerien nicht auslassen (u.a. ist das Centro Cultural de la U.N.S.A., Calle Santa Catalina 101 eine schöne Adresse) und die übrigen Kirchen ansteuern.
  • Das Museo Santuarios Andinos UCSM, Calle La Merced 110, www.ucsm.edu.pe/servicios/museos/museosantuariosandinos - sowohl die Grabungsgeschichte als auch die Geschichte der Menschenopferungen der Inka sind wahnsinnig spannend, dazu ist es beeindruckend Juanita, die Eisjungfrau leibhaftig zu sehen...

 

Chivay

Wer ein bisschen von der Kultur und den heutigen Lebensumständen der Menschen im Colca-Areal mitbekommen möchte und zudem einen Blick auf die terrassierten Landschaften hier werfen will, der sollte auf dem Weg zum Colca-Cañon-Trek einen Zwischenstopp im kleinen aber charmanten Chivay im mittleren Cañon für ein zwei Nächte einlegen. Die Stadt hat erst auf den zweiten Blick viel zu bieten:

  • Immer wieder sieht man hier die in ihren wundervollen traditionellen Trachten durch die Stadt ziehenden Einheimischen, Trachten, die an wundervollen Bordüren, Stickereien und bunten Mustern kaum zu überbieten sind.
  • wer das Glück hat die Einheimischen bei ihren traditionellen Tänzen zu sehen, der kann sich glücklich schätzen. Wir hatten das Glück am Tag unserer Rückkehr aus dem Cañon – der 13.11. ein traditionelles Datum in Chivay?
  • eine Wanderung in die nähere Umgebung ist dringend angeraten: Wir empfehlen die Fahrt nach Coporaque (gerade mal 7 km entfernt) mit dem Collectivo, um von dem hübschen Örtchen aus für gute 4 Stunden in der wunderbaren Landschaft zu trekken. Hier sind erst die Gräber der Inka (Yuraq Qaqa), der Mirador (Sh' Iqra), die Inka-Ruinen von Uyo Uyo und das kleine Yanque zu besichtigen, ehe man von Yanque erneut mit dem Collectivo nach Chivay zurückkehrt oder läuft. Viel imposanter aber als alle Sehenswürdigkeiten sind die Ausblicke in die terrassierte Umgebung und das Naturerlebnis Colca. Auf der Wanderung hat man fantastische Fernsicht auf den Vulkan Sabancaya.

 

Colca-Trek

Wir raten jeder und jedem einmal im Leben diesem Parcours abgelaufen zu sein. Ein unvergessliches Erlebnis!

  • Wir wollen empfehlen die Tour durchaus ohne Guide anzugehen. Er ist schlicht nicht erforderlich, wenn man nicht ausgefalleneren Pfaden folgt!
  • Wir sind mit 3 Tagen/2 Nächten und der Reihenfolge: ‚Cabanaconde - Mirador San Miguel - San Juan de Chuccho (bis hierhin 4 Stunden) – Cosñirhua – Malata – Sangalle (bis hierhin dreieinhalb Stunden) – Cabanaconde‘ (bis hierhin 3 Stunden) sehr gut gefahren.
  • Sucht in San Juan de Chuccho die Posada Gloria: Fragt euch einfach durch, im Normalfall lauft ihr aber direkt in sie hinein… Gute Hütten mit wirklich gutem Standard, eine schöne Anlage, in der man gern auch mal 2 Nächte verbringt, gute Küche! Gloria ist zudem eine immer hilfsbereite und freundliche Person!
  • In der Oase Sangalle nicht gleich die erste Option, in der man auf dieser Route automatisch ankommt, annehmen – wir empfehlen: umschauen!

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Blick in den Canon de Colca und auf Sangalle, Peru (Foto Jörg Schwarz)
Blick in den Canon de Colca und auf Sangalle, Peru (Foto Jörg Schwarz)

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