Unsere praktischen Reisetipps zu Thailand (2018/2021/2022)


Bangkok

 

Unterkunft

 

2021/22
  • Dewan Hotel, 110 Thanon Tani/Thanee Road, Talardyod, Bangkok, Tel. 6626294610 - in einem im orientalischen Stil gehaltenen - normalerweise höherpreisigen - Hotel. Entspricht in etwa einem deutschen 3-Sterne Haus und bietet mitten im Zentrum Banglamphoos  und im nahen Khaosan-Umfeld  eine angenehme Wohnsituation und viel Space... 
2018
  • Wir haben im Lamphu House Bangkok, 75-77 Soi Rambutri Chakrapong Road, Chanasongkram, Bangkok 10200, Tel. +63 (02) 629 5861 gewohnt und waren sehr zufrieden. In einer ruhigen Seitengasse der der Khao San Road gegenüberliegenden Soi Rambutri  haben wir ein günstiges und insgesamt sehr schönes Guesthouse/Hostel vorgefunden, von wo aus man fußläufig in 5 Minuten die gesamte Khao San Road-Region erreichen kann. Der Kiez ist touristisch, voller Restaurants, Cafés, Bars und Stände, aber (wenigstens in der von uns bereisten Nebensaison) chillig, relaxed und angenehm. Die unterschiedlich ausgestatteten Zimmer (AC/Fan, mit oder ohne Bad, ggf. Balkon) sind sauber, einfach, funktional und recht ansprechend eingerichtet - die Betten waren klasse. Es existiert ein Restaurant (ein wirklich hervorragender Kaffee ist zu erhalten) und ein kleines Reisebüro. Leider wirken angrenzende Gebäudeteile und Räume, auch eine frühere Terrasse des Etablissements, etwas wie eine Werkstatt und die Gemütlichkeit leidet darunter. 
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Speisen

 

Gut und preiswert kann man in folgenden Läden essen:

 

2021:

  • Mein Nummer 1 im Kiez ist ganz klar: Madame Musur, die ich gestern Abend an Weihnachten (!) - wenn das nichts heißt! - auch persönlich kennengelernt habe... Ihr findet das schöne Restaurant in der Soi Ram Buttri  und solltet die Karte wirklich mehrfach anschauen... Ich kann vor allem das leckere Larb Moo, aber auch die Thai-Salate  wie die Klassiker sehr empfehlen - hier geht alles! Besondere Aufmerksamkeit schenkt bitte auch den Kleinigkeiten auf der Karte, wie das Prik Thod - was übersetzt soviel heißt wie: Prickelnder Tod... Natürlich nicht! Das sind gefüllte Riesenchilllies, die an Pizza-Peperonis erinnern, die aber erst durch die Schärfe der Füllung an Fahrt aufnehmen und nicht nach eingelegten Peperoni schmecken... Köstlich... Oder die Süßspeise Ka-Nom Kluay Buuat c Hee: Gekochte Banane in heißer und offensichtlich extra gesüßter Kokosmilch...
  • Für ein gutes Frühstück, aber auch sonst als Snack-Café/Restaurant sehr zu empfehlen, kann ich das H-Café, genau im Knick gegenüber des Phra Sumen Forts in der Phra Sumen Road, hervorheben, dass ganz ausgezeichnete Sachen und freundlichen Service anbietet - sieht man von der Chefin persönlich ab, die ist immer etwas griesgrämig... Aber das Tuna-Sandwich-Menü  und die hervorragenden Smoothies holen das allemal wieder raus, auch sonst tolle Sachen auf der Karte und den Tellern... 
  • Entlang der Chakrabongse Road - etwa drei Blocks von der Khaosan Road  entfernt, stehen sehr empfehlenswerte Straßenstände, die allesamt kleine kulinarische Schätze anzubieten haben, die man einfach mal probieren muss... No Name  ist nur eine von vielen versteckten traditionellen Kleinigkeiten, die hier noch weiterexistieren, während sie anderswo verschwunden sind... 
  • Der gerade angesagteste Restaurantbetrieb der Einheimischen - ich habe einfach nie einen Platz erhalten können, so voll! - ist das  Restaurant Jiew Bang Lamphu an der Ecke Thanee Road/Rambuttri Alley - was hier abends abgeht ist der Hammer! Die Gerichte sind sehr speziell und Saucenlastig, kenne ich so bisher aus Thailand nicht, vielleicht kann ich nochmal probieren und das im nächsten Beitrag aufgreifen... Jedenfalls lohnt hier ganz offenbar das Einkehren zu früher oder später Stunde... 
  • Am Abend empfehlenswert - eher für Getränke und kleinere Speisen nebenbei und wenn es keine Live-Musik braucht, weil man das ja von den anderen Läden ohnehin mitbekommt... - sind das Sawasdee House, in der Soi Ram Buttri  sowie die mir namentlich unbekannt gebliebene, sehr gute Restaurant-Bar in der Rambuttri Alley, gegenüber dem Massagesalon von Darin... Beide Bars sind angesagte Läden, in denen es einfach lohnt alles hier - insbesondere an den Wochenendabenden - auf sich wirken zu lassen... 

2018:

  • Wirklich überzeugt hat uns die Qualität in dem kleinen StraßenlokalYummi Kitchen in der Soi Rambutri. Geht vom Lamphu House einfach die Soi Rambutri  entlang, folgt ihr in der ersten Linkskurve und haltet auf der linken Seite die Augen offen. Hier bekommt ihr schmackhafte klassische Thaifood-Küche! Wir waren sehr zufrieden, auch wenn die Gleichung gilt: Kleiner Preis - kleine Portion. Muss man eben mehrmals essen...
  • Ebenfalls richtig klasse waren sowohl die Suppen als auch die Scampi-Küchelchen (kleine no name-Bällchen) in diesem chinesisch angehauchten Laden... Ihr lauft wie eben beschrieben am Yummi Kitchen vorbei und biegt unmittelbar rechts in die kleine Gasse zur Prah Arthit Strasse ein. In selbiger lauft ihr nach Links und passiert das Hemlock. Gleich dahinter links blickt ihr in einen schlauchartigen Laden mit großformatigen Bildern der angebotenen Speisen, dessen Namen wir nicht identifizieren konnten (Thai-Symbole...). Wirklich nette Leute und gute Speisen.
  • Wer einen richtig guten Kaffee trinken möchte, der trinkt den im Lamphu House (siehe Unterkunft). Besser machen wir den auch nicht!
  • Zum Probieren verschiedenster kleiner Fingerfood-Teilchen lauft in die Phra Sumen Road, wo sich ein paar wirklich kreative Lädchen um diese Häppchen verdient machen... Ihr findet süße und herzhafte Teilchen... Außergewöhnlich!

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Allgemeines

 

2022: 

  • Der Khao San Road-Kiez stellt sich uns im Dezember 2022 als wiederhergestellt dar... Das ist einerseits gut für die Leute hier, nicht so toll für uns: Die Khao San Road ist lauter und chaotischer als jede Disko, denn aus jedem Lokal plästert ungefiltert blecherne und dröhnende Musik auf die Straße - ich kann nicht verstehen, wie man sich da hinsetzen soll, um ein Bier zu trinken, zumal aus jeder Bos andere Musik ertönt... Für uns ganz klar: Diese Straße abends meiden, tagsüber kann man hier natürlich shoppen, sich massieren lassen - Khao San eben... 
  • Besser - wenngleich auch schon wieder sehr voll - zeigt sicher der Kiez drumherum... Hier findet man noch ganz gute Alternativen, nette und auch günstige Bierbars, Streetfood etc. Leider ist die Qualität der Restaurantküchen mit der gestiegenen Anzahl an Menschen bereits feststellbar am sinken...
  • Fazit 2022: Wenn sich das hier so fortsetzt, werden wir uns andere Alternativen in Bangkok suchen...

2021:

  • Um ehrlich zu sein, war das staunende und gepflegte Durchstreifen des Kiezes rund um die Khaosan Road  in diesem Jahr Abenteuer genug für mich... Neben dem Besuch des Wat Pho, den wir unten bereits empfohlen haben, möchte ich noch einmal den Spaziergang durch die Thammasat Universität und den Amulettmarkt auf dem Weg zu den berühmten Wat's in Sanam Luang nahelegen - sehr schöne Strecke, gelegentlich auch mit direktem Zugang zum Chao Phraya Fluss.
  • Natürlich lohnen auch immer Abstecher zu dem großen Märkten Bangkoks, den Shoppingcentern oder Ecken wie Chinatown, Sukhumvit Road oder Silom - je nach Geschmack und Interessenslage... Allein, ich habe mich dieses Mal mal wieder mit der Khaosan begnügt... 

2018:

  • Fahrt vom Flughafen zur Khao San-Road-Gegend:  Wir sind da ja eher einfach und bequem gestrickt und nehmen immer ein Taxi vom Flughafen. Folgt dazu einfach den Schildern im Flughafen und zieht eine Nummer - ja, es geht dort mittlerweile wie im Arbeitsamt zu! Wir haben 750 Baht (inkl. der Tollwaygebühren) gezahlt... Geldautomaten  findet ihr bereits kurz nach der Passkontrolle...
  • Vor Ort achtet darauf, dass ihrTaximeter-Taxen  nehmt! Einfach nachfragen! Beispielsweise ist der Weg zum Busterminal Süd auf diese Weise um 1/3 günstiger gewesen, als die angebotenen Preise der Taxen mit Verhandlungspreisen. Tuc Tuc-Preise sind meist unverschämt teuer und das Vergnügen in dem Verkehr samt abgasschleudernden Bussen auch nicht so dolle...
  • Es macht Sinn - trotz nahezu unerräglicher Hitze, der man ja sowieso nicht entgeht - über die Prah Athit Strasse zu Fuß zu den Sehenswürdigkeiten in Sanam Luang zu gelangen. Zum einen ist das ein wirklich kurzweiliger Weg am Amulettmarkt (nicht mit dem großen Amulettmarkt am Wat Ratchanatda zu verwechseln...) und der Universität vorbei, zum anderen entgeht man so dem Verkehrschaos, das da rund herum um die großen Tempelanlagen immer entsteht. Lauft aber unbedingt über die ruhige und angenehme Prah Arthit Road!
  • Achtet auf die Öffnungszeiten! Manche Orte lassen sich am Wochenende gar nicht besuchen! Das gilt auch für die Möglichkeit sich im Wat Pho massieren zu lassen: Nur in der Woche möglich!
  • Macht unbedingt ne Bootsfahrt auf dem Chao Phraya und den angrenzenden Khlongs...

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In der Regenzeit kann es eben auch mal regnen... Bangkok, Thailand (Foto Jörg Schwarz)
In der Regenzeit kann es eben auch mal regnen... Bangkok, Thailand (Foto Jörg Schwarz)

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