San Christobal de las Casas, Mexiko


Der bunte Markt in San Christóbal  (Foto Jörg Schwarz)
Der bunte Markt in San Christóbal (Foto Jörg Schwarz)

 

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Mexikos Schmuckstück in Chiapas - umgeben von lebendigen Mayadörfern und indigener Kultur: San Christóbal de las Casas

 

Noch so eine mexikanische Stadtperle... San Christóbal, auf 2.150 m in klarer Hochlandluft gelegen, ist eine der eindrücklichsten Städte Mexikos. Umgeben von bergiger Landschaft, gesäumt von zahlreichen Tzotzil- und Tzeltal-Dörfern ist diese Stadt mit ihren bunten, flachen, robusten Altstadthäusern und den wellenförmigen Straßenzügen eine der spannendsten Adressen für den Besuch der traditionellen Mayakulturen. Obwohl die Dorfbewohner in der Umgebung nach wie vor lieber unter sich sind, haben sich einige Gemeinden dem interessierten Besucher geöffnet, sind die Indios aus dem Stadtbild nicht wegzudenken.

 

San Christóbal selbst hat alle Annehmlichkeiten einer angenehm kühlen Hochlandstadt zu bieten, Unterkünfte für jeden Geldbeutel, gemütliche Cafés und Lokale zum Verweilen, ein gut begehbares Stadtzentrum mit Kirchen, Kolonialgebäuden, Hinterhöfen und vielfältigen Märkten voller indigener Produkte und Handwerkskunst. Wir haben uns in San Christóbal viele Tage sehr wohl gefühlt und mussten sie in dieser Liste einfach aufnehmen...

 

Auf 2100 m Höhe, eingebettet in die umliegenden Berge, liegt San Christóbal in traumhafter Natur (Foto Jörg Schwarz)
Auf 2100 m Höhe, eingebettet in die umliegenden Berge, liegt San Christóbal in traumhafter Natur (Foto Jörg Schwarz)

 

Deshalb ist San Christóbal de las Casas eine unserer Lieblingsstädte:

  • es gibt nicht viele Städte, die so wunderbar in die umgebende Bergwelt eingebettet sind - schon die Anreise durch die Wälder der Region Chiapas ist großartig!
  • die Stadt selbst - auf 2.150 m angenehm klimatisiert - bietet Fußgängern traumhaft schöne Blicke auf koloniale Häuserfronten, Kirchen und Märkte. Sie wirkt dabei unprätentiös und angenehm einfach.
  • Neben der Stadt selbst gibt es eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, Festivals und ein gutes kulturelles Programm: Wir waren z.B. sehr angetan vom Theater El Zirko...
  • Überall ist die Kultur der Tzotzil und Tzeltal präsent, durch die schönen farbigen Trachten der Menschen, ihr Kunsthandwerk auf Märkten und Straßen und eben durch sie selbst, denn sie gehören selbstverständlich hierhin!
  • Es existieren gemütliche und gute Cafés, Lokale und Restaurants in denen - leider muss man danach suchen - guter lokaler Hochlandkaffee oder Heiße Schokolade - feil geboten werden... Mit etwas Glück findet man Kaffee-Sorten, die nur noch selten angebaut werden...
  • In unserem Hostel haben wir einfach aber gut gewohnt - besonders schön waren die angebotenen Kochkurse zur mexikanischen Küche...
  • in alten VW-Bullis zu den nahegelegenen Dörfern der indigenen Bevölkerung fahren und sich deren Kultur näherbringen lassen, wo es die Einheimischen auch zulassen - San Juan Chamula war für uns ein unvergessenes Highlight!

Ein Hinweis an dieser Stelle: Die Indígenas der Region und der umliegenden Ortschaften haben keine besonders gute Erfahrung mit dem mexikanischen Staat gemacht, in welchen sog. Mestizen und spanisch-stämmige Mexikaner dominieren. Sie trauen der Welt ausserhalb ihrer eigenen Dorf- und Kulturszene oft nicht mehr. Das äußert sich gelegentlich auch gegen Reisende und Gäste, die die Intimität der Menschen nicht respektieren oder die den Wunsch nicht fotografiert zu werden, offen ignorieren. Wir empfehlen daher diejenigen Dörfer und Menschen zu besuchen, die sich den Reisenden ein Stück weit geöffnet haben. Authentizitätsjägern sei gesagt: Auch diese Dörfer geben noch - so folkloristisch sie manchmal erscheinen - einen guten Einblick in das indigene Leben dieser Kultur. Wer diese einzigartige Kultur nicht zerstören will, lässt alle anderen Indígenas bitte in Ruhe!

 

Das schachbrettartige Straßennetz lässt immer wieder weite Blicke über die hügelige Stadt ins Umland zu  (Foto Jörg Schwarz)
Das schachbrettartige Straßennetz lässt immer wieder weite Blicke über die hügelige Stadt ins Umland zu (Foto Jörg Schwarz)
Reich verzierte, robuste Kolonialarchitektur trotzt Verkehr und Wetter  (Foto Jörg Schwarz)
Reich verzierte, robuste Kolonialarchitektur trotzt Verkehr und Wetter (Foto Jörg Schwarz)
Ältere Stadtbewohner auf dem Zócalo: Dem Treiben und den Touristen beim Fotografieren zusehend (Foto Jörg Schwarz)
Ältere Stadtbewohner auf dem Zócalo: Dem Treiben und den Touristen beim Fotografieren zusehend (Foto Jörg Schwarz)
Die pinkfarbene Kirche Santo Domingo ist auf ihrer Barockfassade u.a. mit Habsburger Adlern verziert (Foto Jörg Schwarz)
Die pinkfarbene Kirche Santo Domingo ist auf ihrer Barockfassade u.a. mit Habsburger Adlern verziert (Foto Jörg Schwarz)
Ein herausragendes Erlebnis ist der Besuch eines Tzotzil-Dorfes (hier: San Juan Chamula) in der Umgebung: Aber Vorsicht! Nicht alle Menschen dort wünschen den Kontakt (Foto Jörg Schwarz)
Ein herausragendes Erlebnis ist der Besuch eines Tzotzil-Dorfes (hier: San Juan Chamula) in der Umgebung: Aber Vorsicht! Nicht alle Menschen dort wünschen den Kontakt (Foto Jörg Schwarz)

 

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